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Nach 17 Jahren Planung: Elbvertiefung hat begonnen
Veröffentlicht am 25.07.2019

Vertreter des Hamburger Senats und der Wirtschaft haben im Beisein von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) das symbolische Startsignal für die Vertiefung der Elb-Fahrrinne zum Hamburger Hafen gegeben. Nach 17 Jahren Planung und langwierigen juristischen Auseinandersetzungen, hieß es in mehreren Ansprachen anlässlich des Festaktes, sei dies ein großer Tag für Hamburg und ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit des Hamburger Hafens. Verschiedene Umweltverbände hingegen plädierten dafür, dass besonders große Schiffe nicht mehr die Elbe hinauffahren, sondern ihre Ladung zum Beispiel in Wilhelmshaven löschen, einem Seehafen mit tiefem Wasser.

„Wir freuen uns, dass es nun richtig los geht und die Fahrrinnenanpassung der Elbe endlich umgesetzt wird“, sagte André Mücke, Vizepräses der Handelskammer Hamburg. Der Bau einer Begegnungsbox lasse erstmals eine Passage großer Containerschiffe kurz vor Hamburg zu und werde Entlastung bei der seewärtigen Erreichbarkeit des Hafens bringen. Wichtig sei es nun, die Vertiefungsarbeiten wie geplant bis 2021 zum Abschluss zu bringen. „Die Elbe ist nicht nur die Lebensader der Region, die Erreichbarkeit des Hamburger Hafens ist für die gesamte außenhandelsorientierte deutsche Wirtschaft von großer Bedeutung.“ Ähnlich äußerte sich in einer Stellungnahme der Verband Hamburger und Bremer Schiffsmakler.

Maximilian Rothkopf, Chief Operations Officer der Reederei Hapag-Lloyd, betonte, dass durch die offiziell gestartete Fahrrinnenanpassung der Elbe der Hamburger Hafen künftig deutlich besser an die globalen Warenströme angeschlossen werde. „Nach Abschluss der entsprechenden Arbeiten können dann auch die weltweit größten Containerschiffe nahezu ohne Einschränkungen die Hansestadt Hamburg erreichen“, sagte Rothkopf. Das nutze nicht nur den Containerlinienreedereien, sondern letztlich auch den weltweiten Kunden, deren Frachtgüter den Hamburger Hafen künftig einfacher und schneller erreichen werden.

Bereits seit Beginn des Jahres laufen vorbereitende Arbeiten für die Elbvertiefung. So wurden im Strombett große Deponieflächen für das Baggergut angelegt. Bei dem Projekt, einer der größten Flussbaumaßnahmen weltweit, werden bis zu 40 Millionen Kubikmeter Baggergut bewegt.

Quelle: DVZ
Foto: HHM/Michael Lindner

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