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	<title>IMO Archives &#8226; Mehr Container für Deutschland</title>
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		<title>Klimaschutz: IMO beschließt globale Standards für Schiffstreibstoff</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2025 11:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach langen Vorbereitungen und fünf Tagen Diskussionen hat sich der Umweltausschuss (MEPC) der internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) in London auf internationale Vorschriften zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes geeinigt. Sie sollen laut einer Mitteilung im Oktober nach einer Prüfung durch die IMO-Staaten rechtsverbindlich beschlossen werden. Hauptelement des IMO-Klimaschutzinstruments ist ein globaler Kraftstoffstandard, der ab 2027 über 20 Jahre [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/oekologie/klimaschutz-imo-beschliesst-globale-standards-fuer-schiffstreibstoff/">Klimaschutz: IMO beschließt globale Standards für Schiffstreibstoff</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de">Mehr Container für Deutschland</a>.</p>
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<p>Nach langen Vorbereitungen und fünf Tagen Diskussionen hat sich der Umweltausschuss (MEPC) der internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) in London auf internationale Vorschriften zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes geeinigt. Sie sollen laut einer <a href="https://www.imo.org/en/MediaCentre/PressBriefings/Pages/IMO-approves-netzero-regulations.aspx">Mitteilung</a> im Oktober nach einer Prüfung durch die IMO-Staaten rechtsverbindlich beschlossen werden. Hauptelement des IMO-Klimaschutzinstruments ist ein globaler Kraftstoffstandard, der ab 2027 über 20 Jahre hinweg die schrittweise Reduzierung der Treibhausgasintensität von Schiffstreibstoffen vorschreibt. Er ähnelt damit vom Prinzip her der EU-Schiffstreibstoffverordnung <a href="https://www.now-gmbh.de/wp-content/uploads/2024/04/NOW-Factsheet_FuelEU-Maritime.pdf">FuelEU Maritime</a>.</p>



<p>Laut den IMO-Beschlüssen müssen Reeder, deren Schiffe die Mindeststandards in bestimmtem Ausmaß verfehlen, ab 2028 dafür CO₂-Ausgleichszertifikate kaufen (RU – Remedial Units). Bleiben Schiffe dagegen unter den strengsten Standards, können die Reeder RU erhalten und sie dann entweder für die Erfüllung der Auflagen in der Zukunft „sparen“, sie auf andere Schiffe übertragen oder damit handeln. Für den Einsatz von CO₂-neutralen oder fast CO₂-neutralen Treibstoffen soll es zudem finanzielle Anreize geben.</p>



<p>„Der Seeverkehr ist damit die erste Branche, in der es gelingt, eine Vereinbarung über die weltweite Einführung eines Preises für Kohlendioxid zu schließen“, sagte IMO-Generalssekretär Arsenio Dominguez. „Das ist ein bedeutender Meilenstein für die Klimaschutzpolitik und ein Wendepunkt für die Schifffahrt“, erklärte Joe Kramek, Präsident des World Shipping Council (WSC), des Weltverbandes der Linienreedereien. „Unsere Branche ist lange als schwer zu dekarbonisieren eingestuft worden, aber Rekordinvestitionen sowie das neue weltweite Klimaschutzinstrument können das ändern.“</p>



<p>Quelle: IMO/DVZ</p>
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		<title>IMO: Dekarbonisierung der Seeschifffahrt bis 2050</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dvvmedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2023 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[IMO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 175 Mitgliedstaaten der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) haben sich im Zuge der 80. Sitzung des Ausschusses für den Schutz der Meeresumwelt (MEPC) darauf geeinigt, die globale Schifffahrtsbranche bis zum Jahr 2050 zu dekarbonisieren. Dafür wurde die IMO-Treibhausgasstrategie aus dem Jahr 2018 angepasst. Diese sieht nun vor, dass Klimaneutralität nicht erst zum Ende des Jahrhunderts erreicht [&#8230;]</p>
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<p>Die 175 Mitgliedstaaten der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) haben sich im Zuge der 80. Sitzung des Ausschusses für den Schutz der Meeresumwelt (MEPC) darauf geeinigt, die globale Schifffahrtsbranche bis zum Jahr 2050 zu dekarbonisieren. Dafür wurde die IMO-Treibhausgasstrategie aus dem Jahr 2018 angepasst. Diese sieht nun vor, dass Klimaneutralität nicht erst zum Ende des Jahrhunderts erreicht werden soll.</p>



<p>Zudem haben Mitgliedstaaten das Zwischenziel definiert, wonach die Schifffahrt ihre Emissionen schon vor 2050 kontinuierlich senken soll. Die Delegierten haben sich laut des Beschlusses zu der Empfehlung durchgerungen, die Emissionen in der Schifffahrt bis 2030 um etwa 40 Prozent und bis zum Jahr 2040 um mindestens 70 Prozent zu reduzieren. Neben der eigentlichen Treibhausgasstrategie bilden mittelfristige Maßnahmen einen weiteren Schwerpunkt. Der IMO-Umweltausschuss hat sich darauf geeinigt, dass eine Emissions-Bepreisung für die globale Schifffahrt 2025 beschlossen und voraussichtlich 2027 in Kraft treten soll. In Bezug auf das Pariser Klimaziel, die maximale Erderwärmung auf 1,5 Grad zu regulieren, konnte die IMO derweil keine Einigung verkünden.</p>



<p>Der Verband Deutscher Reeder (VDR) zeigt sich trotzdem in einer ersten Stellungnahme zufrieden mit den Beschlüssen: „Eine faire, weltweit gültige Treibhausgas-Abgabe im Wege einer Emissions-Bepreisung fördert nicht nur einen fairen internationalen Wettbewerb, sondern kann auch den Hochlauf alternativer Treibstoffe und neuer Antriebstechnologien ermöglichen. Dies stößt die Dynamik im Transformationsprozess an, die wir dringend brauchen“, erklärt Martin Kröger, VDR-Hauptgeschäftsführer. Kröger fordert darüber hinaus, die mittelfristigen Maßnahmen nun rasch in der IMO weiterzuentwickeln.</p>



<p>Auch der Verband dänischer Reeder (Danish Shipping) zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen der für die Schifffahrt wegweisenden Konferenz in London: „Es ist wirklich positiv für das Klima und historisch für die Schifffahrt, dass die IMO nun endlich den grünen Wandel beschleunigt. Es zeigt den starken globalen Willen, den Klimawandel in der Branche anzugehen, und ich bin froh und erleichtert, dass wir das geschafft haben“, betont Anne H. Steffensen, Generaldirektorin und CEO von Danish Shipping.</p>



<p>Das jetzt beschlossene Abkommen enthält alle Elemente, für die sich Danish Shipping im Voraus eingesetzt hat. In erster Linie ist das Erreichen der Klimaneutralität bis 2050 ein großer Sieg, da alle 175 Länder der IMO mit an Bord sind, so Danish Shipping in einer Mitteilung.</p>



<p>Quellen: IMO/THB</p>
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		<title>IMO beschließt neue Klimaschutzvorgaben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dvvmedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 08:01:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[IMO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Internationale Seefahrtsorganisation (IMO) hat neue Standards beschlossen, auf die sich der Imo-Umweltausschuss (Marine Environment Protection Committee, MEPC) bereits im November verständigt hatte. In der Zwischenzeit wurden sie von den IMO-Mitgliedstaaten geprüft. Ziel der Vorschriften ist es, die globalen CO2-Emissionen der Seeschifffahrt gemessen an der Transportleistung bis zum Jahr 2030 um mindestens 40 Prozent unter [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Internationale Seefahrtsorganisation (<a href="https://www.imo.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IMO</a>) hat neue Standards beschlossen, auf die sich der Imo-Umweltausschuss (Marine Environment Protection Committee, MEPC) bereits im November verständigt hatte. In der Zwischenzeit wurden sie von den IMO-Mitgliedstaaten geprüft. Ziel der Vorschriften ist es, die globalen <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/oekologie/die-lange-reise-in-eine-co2-neutrale-zukunft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">CO<sub>2</sub>-Emissionen</a> der Seeschifffahrt gemessen an der Transportleistung bis zum Jahr 2030 um mindestens 40 Prozent unter das Niveau von 2008 zu senken.</p>



<p>Erreicht werden soll das durch technische Änderungen und Neuerungen beim Schiffsbetrieb. Bereits seit 2013 gibt es IMO-Vorgaben für die Steigerung der Energieeffizienz neuer Schiffe, die je nach Schiffstyp variieren. Auf diese Weise soll nach den jetzt verabschiedeten Standards auch mit älteren Schiffen verfahren werden. Demnach gelten auch für vor 2013 gebaute Schiffe ab dem 1. Januar 2023 weltweit neue Vorgaben zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes. Die Energieeffizienz jedes Schiffes wird mit einem Energy Efficiency Existing Ship Index (EEXI) berechnet, der sich stetig verbessern muss. Um effizienter zu fahren, sind Umbauten vorstellbar: neue Motoren, andere Beschichtungen oder Umbauten am Bug etwa.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jährliche Bewertung der Energieeffizienz</h2>



<p>Mittels eines individuellen Kohlenstoff-Intensitäts-Indikators (Carbon Intensity Indicator – CII) soll dokumentiert werden, wie klimafreundlich ein Schiff betrieben wird. In die Bewertung fließt beispielsweise ein, ob ein Schiff günstige Routen wählt und mit spritsparender Geschwindigkeit fährt. Auch die transportierte Frachtmenge und die zurückgelegten Distanzen spielen eine Rolle. Ähnlich wie für die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten wird es verschiedene Effizienzklassen geben – von A bis E. Für Schiffe, die mit E oder drei Jahre in Folge mit D bewertet werden, sollen Pläne vorgelegt werden, wie sich die Performance auf mindestens C verbessern lässt. Weitere Konsequenzen oder gar Sanktionen hat eine Verfehlung allerdings nicht. Die ersten Bewertungen erwartet die IMO im Jahr 2024. Um einen Anreiz zu Flottenmodernisierung zu geben, werden Verwaltungen und Hafenbetreiber angehalten, Schiffsbetreibern Vergünstigungen beim Einsatz von Schiffen der Klassen A und B bieten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für arktische Gewässer gilt ein Schweröl-Verbot</h2>



<p>Auch über die Klimaschutzstrategie für die Zeit nach 2023 hat der IMO-Umweltausschuss diskutiert. So wurde unter anderem der Vorschlag besprochen, Schweröl mit einer Abgabe von 100 US-Dollar pro emittierter Tonne CO<sub>2</sub>-Äquivalent zu belegen. Darüber soll weiter beraten werden. Ein weiterer Beschluss des MEPC besagt, dass ab dem 1. Juli 2024 in arktischen Gewässern die Verwendung oder der Transport von Schweröl (HFO) verboten sein wird. Schiffe mit besonderen Vorkehrungen zum Schutz der Öltanks und Staaten, die an arktische Gewässer grenzen, müssen das Verbot erst fünf Jahre später beachten.</p>



<p>Quelle: IMO/DVZ<br>Foto: Pixabay</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/oekologie/imo-beschliesst-neue-klimaschutzvorgaben/">IMO beschließt neue Klimaschutzvorgaben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de">Mehr Container für Deutschland</a>.</p>
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