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	<title>USA Archives &#8226; Mehr Container für Deutschland</title>
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		<title>USA erstmals seit 2016 wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 13:17:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hafen und Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die USA haben im vergangenen Jahr China als größten Handelspartner der deutschen Wirtschaft abgelöst. Damit handelte Deutschland erstmals seit 2016 wieder mehr Waren mit den USA als mit dem Reich der Mitte. Das geht aus einer unveröffentlichten Studie der bundeseigenen Agentur für Wirtschaftsförderung „Germany Trade &#38; Invest“ (GTAI) hervor, die der dpa vorliegt. Laut den [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die USA haben im vergangenen Jahr China als größten Handelspartner der deutschen Wirtschaft abgelöst. Damit handelte Deutschland erstmals seit 2016 wieder mehr Waren mit den USA als mit dem Reich der Mitte. Das geht aus einer unveröffentlichten Studie der bundeseigenen Agentur für Wirtschaftsförderung <a href="https://www.gtai.de/en/meta/press/us-overtakes-china-as-germany-s-largest-trading-partner-1861070">„Germany Trade &amp; Invest“</a> (GTAI) hervor, die der dpa vorliegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut den vorläufigen Daten 2024 stiegen die deutschen Ex- und Importe mit den USA auf rund 255 Milliarden Euro. Das bedeutet einen Vorsprung von 8 Milliarden Euro gegenüber dem zweitwichtigsten Handelspartner China. Auf den weiteren Plätzen folgen die Niederlande, Frankreich und Polen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trump als potenzielle Gefahr</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut GTAI bestünde nach der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump die Gefahr, dass Deutschland bei erneuten Zollstreitigkeiten seiner beiden wichtigsten Wirtschaftspartner zwischen die Fronten geraten könne. Bislang sie aber unklar, wie stark die USA unter Trump die Europäische Union und damit auch Deutschland ins Visier ihrer Handelspolitik nehmen werden. Ökonomen fürchten Handelskonflikte und Gegenreaktionen betroffener Länder. Trumps Zollpläne könnten Deutschland ein Prozent der Wirtschaftsleistung kosten, hat Bundesbank-Präsident Joachim Nagel gewarnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch Simone Menne, Präsidentin der amerikanischen Handelskammer in Deutschland, warnt vor Panik. „Schon in der ersten Amtszeit von Trump gab es viele Ankündigungen, längst nicht alle wurden in die Realität umgesetzt“, so Menne. Hohe Einfuhrzölle würden zudem der US-Wirtschaft selbst schaden. „Dann würden die Preise in den USA steigen, die Inflation zunehmen und der Dollar stärker bewertet werden, was die US-Exporte verteuert. Das wäre nicht gut für die USA. Auch die Unternehmen dort mögen keine Unsicherheit.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurzfristig könnten deutsche Firmen sogar von hohen US-Zöllen profitieren, sagt Menne mit Blick auf eine Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW). Denn wenn andere Länder wie China noch höhere Zölle zahlen müssten, wären deutsche Unternehmen relativ gesehen im Vorteil. Auch Schreckensszenarien, dass deutsche Unternehmen im großen Stil in die Vereinigten Staaten abwandern, um Zöllen zu entgehen und von niedrigen Steuern unter Trump zu profitieren, erwartet die USA-Expertin ebenfalls nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen: dpa/THB</p>
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		<title>USA bleiben größter Exportmarkt für Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dvvmedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 12:04:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weite Welt]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz vor der Präsidentenwahl bleiben die USA der größte Exportmarkt für deutsche Produkte. Im vergangenen Jahr haben hiesige Unternehmen Güter im Wert von insgesamt 157,9 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten ausgeführt. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Das entspricht 9,9 Prozent sämtlicher Ausfuhren und ist damit der höchste Anteil der vergangenen 20 Jahre. [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Kurz vor der Präsidentenwahl bleiben die USA der größte Exportmarkt für deutsche Produkte. Im vergangenen Jahr haben hiesige Unternehmen Güter im Wert von insgesamt 157,9 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten ausgeführt. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Das entspricht 9,9 Prozent sämtlicher Ausfuhren und ist damit der höchste Anteil der vergangenen 20 Jahre. Die USA sind das neunte Jahr in Folge der größte Abnehmer deutscher Produkte. Laut Bundesamt hat sich dieser Trend auch im ersten Halbjahr 2024 fortgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für einige Branchen ist die Bedeutung der Vereinigten Staaten als Absatzmarkt besonders groß. So ging im vergangenen Jahr knapp ein Viertel (23,2 %) aller deutschen Pharma-Exporte in die USA. Der Anteil ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen: 2008, in dem am weitesten zurückliegenden Jahr mit vergleichbaren Daten, hatte er noch bei 12,0 % gelegen. Von den exportierten Maschinen wurden 2023 gut 13 % in die Vereinigten Staaten ausgeführt, bei Kraftwagen und Kraftwagenteilen waren es 12,6 % und bei sonstigen Fahrzeugen knapp 13,0 %. Auch für die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ist der Export in die USA mit einem Anteil von 9,6 % an der Gesamtausfuhr vergleichsweise wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Importe aus den USA wachsen deutlich, wenn auch nicht ganz so schnell wie die Exporte. 2023 wurden US-Waren im Wert von 94,7 Milliarden Euro eingeführt. Der Anteil an den Importen betrug damit 6,9 Prozent, der höchste Wert seit 2004. Daraus ergibt sich ein deutscher Exportüberschuss von 63,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Im ersten Halbjahr betrug die Differenz 34,7 Milliarden Euro. Mit keinem anderen Land der Welt erzielt Deutschland einen höheren Überschuss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Volkswirtschaften sind eng miteinander verflochten. So gehörten im vergangenen Jahr 11,5 Prozent aller knapp 38.500 auslandskontrollierten Unternehmen in Deutschland zu einer Muttergesellschaft in den USA. Einen höheren Anteil haben nur Eigner aus der Schweiz mit 12,8 Prozent. Die 4.400 US-Unternehmen beschäftigten in Deutschland rund 775.000 Menschen und erwirtschafteten einen Umsatz von 416,5 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umgekehrt steuern deutsche Gesellschaften nach Angaben der Bundesbank 6.100 Unternehmen in den USA mit 964.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 828 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen: Destatis/THB</p>
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