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	<title>Mehr Container für Deutschland</title>
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	<title>Mehr Container für Deutschland</title>
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		<title>Frauen in der Seefahrt: Taalke Middents navigiert Containerschiffe rund um den Globus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dvvmedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 14:54:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf und Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Containerschiff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich absolvierte sie ihre erste Reise als Kapitänin – sechs Monate an Bord der „Linah“, einem Containerschiff mit Kapazität für knapp 15.000 Stahlboxen. Die Route führte von Slowenien über Ägypten, rund um Afrika bis nach China und zurück. „Ich bereue es bis heute nicht“, sagt die Emderin über ihre Berufswahl. „Die Seefahrt ist super vielseitig [&#8230;]</p>
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<p>Kürzlich absolvierte sie ihre erste Reise als Kapitänin – sechs Monate an Bord der „Linah“, einem Containerschiff mit Kapazität für knapp 15.000 Stahlboxen. Die Route führte von Slowenien über Ägypten, rund um Afrika bis nach China und zurück. „Ich bereue es bis heute nicht“, sagt die Emderin über ihre Berufswahl. „Die Seefahrt ist super vielseitig und macht einfach sehr viel Spaß.“</p>



<p>Den Beruf schätze sie wegen seiner Abwechslung: „Jeden Tag wird man mit seinem Wissen und seinen Fähigkeiten neu gefordert. Mal ist wirklich Entendeich, blauer Himmel und die Delfine springen am Horizont, und dann gibt es Tage, wo man auf besondere Wettersituationen oder veränderte Hafeneinläufe reagieren muss.“</p>



<p>Den ersten Kontakt zur Seefahrt knüpfte Middents während eines Jobs auf Borkum, wo sie Seenotretter und frühere Kapitäne kennenlernte. Nach dem Abitur stieß sie beim Lesen über Studiengänge auf die Kombination aus Wirtschaftsingenieurwesen und Nautik. „Ich habe das gelesen und mir gedacht: Das ist es, das will ich machen“, erinnert sich Middents. Ein Praxissemester 2009 auf einem Mehrzweckfrachter in der Karibik bestätigte die Wahl. Die Erfahrung auf einem Kreuzfahrtschiff brachte schließlich die Entscheidung für Container: „Da habe ich mir gedacht: Container, da geht die Reise hin.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frauen in der Seefahrt – noch immer eine Minderheit</h2>



<p>Als Kapitänin trägt Middents Verantwortung für Schiff, Ladung und internationale Besatzung. Teamzusammenhalt spiele dabei eine zentrale Rolle – von Grill- und Karaoke-Abenden bis hin zu Tischtennis-Turnieren. Auch kulturelle Traditionen fänden ihren Platz: Als sie über Weihnachten auf See war, brachte Middents Schokolade von zu Hause mit und schrieb am Vorabend des Nikolaustags ans Whiteboard: „Deutsche Tradition, saubere Schuhe vor die Tür stellen – dann kommt vielleicht der Nikolaus.“</p>



<p>Weibliche Besatzungsmitglieder bleiben auf Handelsschiffen selten. Bei Hapag-Lloyd mit über 300 Schiffen sind aktuell vier Frauen als Kapitäninnen im Einsatz. Der Frauenanteil in der deutschen Handelsflotte liegt laut Verband Deutscher Reeder (VDR) bei rund 7 Prozent, bei Hapag-Lloyd bei 5,7 Prozent. International beträgt der Schnitt rund 2 Prozent.</p>



<p>Middents kennt es, als einzige Frau an Bord zu sein. „Wenn man als Frau allein an Bord ist, dann ist man die Frau“, sagt Middents. „Aber wenn mehrere Frauen an Bord sind, dann ist man die Offizierin oder die Ingenieurin und nicht mehr nur „die Frau“. Das normalisiert vieles.“ Entscheidend bleibe letztlich die Leistung: „Solang man seine Aufgaben vernünftig erfüllt, wird man dafür auch respektiert, wie man arbeitet. Da spielt es dann keine Rolle, wie man aussieht oder welches Geschlecht man hat.“</p>



<p>Hapag-Lloyd setzt nach eigenen Angaben auf gezielte Nachwuchsgewinnung und mehr Sichtbarkeit weiblicher Vorbilder. „Ziel ist, dass Frauen an Bord nicht als Ausnahme wahrgenommen werden, sondern als selbstverständlicher Teil der Crew &#8211; ob als Kapitänin, Offizierin, Ingenieurin, Kadettin oder in anderen Funktionen“, teilt eine Unternehmenssprecherin mit. VDR-Präsidentin Gaby Bornheim betonte anlässlich des Internationalen Tages der Frauen in der Seeschifffahrt am 18. Mai: „Je offener und attraktiver wir als Branche sind, desto besser können wir Talente gewinnen und langfristig binden.“</p>



<p>Middents wirbt für mehr Nachwuchs – auch für Landjobs in Reedereibüros oder Lotsenbrüderschaften. Sie beklagt mangelnde Sichtbarkeit: „Wir Seeleute sind unsichtbar. Wir schmeißen die Leinen im Hafen los und dann sind wir weg aus dem Bewusstsein. Dass Menschen diese Schiffe fahren, ist vielleicht gar nicht mehr so präsent.“ Jungen Frauen vor der Berufswahl rät sie: „Wenn man sich für die Seefahrt interessiert, sollte man es in jedem Fall ausprobieren.“</p>



<p>Ihre nächste Mission hat bereits begonnen. Von New York aus steuert sie die „Hongkong Express“ mit bis zu 13.000 Containern an der US-Ostküste entlang nach Sri Lanka, China, Vietnam, Malaysia und zurück. „Im Moment macht es mir sehr viel Spaß“, sagt die 35-Jährige.</p>



<p>Quelle: dpa</p>
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		<title>„Hafen trifft Festland&#8220; lud zur Jubiläumsveranstaltung nach Prag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dvvmedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 12:44:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landgang]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen trifft Festland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit mehr als 10 Jahren informiert der JadeWeserPort im Zuge der Veranstaltungsreihe „Hafen trifft Festland“ an wechselnden Orten über die Vorzüge von Deutschlands einzigem Container-Tiefwasserhafen. Jetzt feierte das Format seine 50. Ausgabe. Anlässlich des Erreichens dieses besonderen Meilensteins ging es mit allen Speakern erstmals in Hauptstadt der Tschechischen Republik. Als Location für den besonderen Abend [&#8230;]</p>
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<p>Seit mehr als 10 Jahren informiert der JadeWeserPort im Zuge der Veranstaltungsreihe „Hafen trifft Festland“ an wechselnden Orten über die Vorzüge von Deutschlands einzigem Container-Tiefwasserhafen. Jetzt feierte das Format seine 50. Ausgabe.</p>



<p>Anlässlich des Erreichens dieses besonderen Meilensteins ging es mit allen Speakern erstmals in Hauptstadt der Tschechischen Republik. Als Location für den besonderen Abend wurde ein Veranstaltungsort mit beeindruckendem Blick auf die Karlsbrücke gewählt – zweifellos eine der schönsten Aussichten, die Prag zu bieten hat.</p>



<p>Rund 90 Gäste aus regionalen Logistik- und Transportunternehmen folgten der Einladung und sorgten für einen intensiven Austausch. Das Interesse am Standort Wilhelmshaven und den damit verbundenen Logistikmöglichkeiten war groß, die Gespräche äußerst konstruktiv und die Resonanz durchweg positiv.</p>



<p>„Dass das Format nun bereits die 50. Veranstaltung vorweisen kann, zeigt, wie gut es sich etabliert hat und mit jedem Jahr erneut an Beliebtheit gewinnt“, so André Heim, Director Sales International bei JadeWeserPort-Marketing. „Dass selbst in neuen Hafen-trifft-Festland-Regionen stets zahlreiche Interessenten aus der Speditions- und Logistikbranche anzutreffen sind, unterstreicht die überregionale Strahlkraft der Reihe.“</p>



<p>Realisiert wurde die Jubiläumsveranstaltung gemeinsam mit dem Partner und Terminalbetreiber Eurogate sowie in Zusammenarbeit mit Metrans, Marktführer für Containertransporte im Seehafenhinterlandverkehr mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Ebenfalls mit an Bord waren die Reederei Hapag-Lloyd und der im GVZ JadeWeserPort ansässige Tiefkühllogistiker Nordfrost.</p>



<p>Als Speaker der Veranstaltung traten auf:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>André Heim, Director Sales International, JadeWeserPort-Marketing</li>



<li>Oliver Bergk, General Manager Sales, Eurogate</li>



<li>Peter Kiss, CEO, Metrans</li>



<li>Marijan Konjic, Sales Supervisor AT, HU, CZ &amp; SK bei Hapag-Lloyd</li>



<li>Lasse Giebelmann, Sales Manager Projektlogistik und stellv. Abteilungsleiter Projektlogistik, Nordfrost</li>



<li>Pavel Kaňka, Marketing and Depot Manager, Metrans</li>
</ul>
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		<title>Allianz „Deutsche Häfen“ fordert stärkere Bundesbeteiligung</title>
		<link>https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/hafen/allianz-deutsche-haefen-fordert-staerkere-bundesbeteiligung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dvvmedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:03:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hafen+]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Häfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 10. Juni hat die Allianz „Deutsche Häfen“ in der Landesvertretung Hamburg in Berlin eine Auftaktveranstaltung ausgerichtet. Rund 140 Teilnehmende aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft kamen zusammen. Thema war die Rolle der deutschen Häfen für Wirtschaft, Energieversorgung und Sicherheitspolitik. Hamburgs Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard eröffnete die Veranstaltung mit einer klaren Botschaft: „Die Aussage ‚No [&#8230;]</p>
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<p>Am 10. Juni hat die Allianz „Deutsche Häfen“ in der Landesvertretung Hamburg in Berlin eine Auftaktveranstaltung ausgerichtet. Rund 140 Teilnehmende aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft kamen zusammen. Thema war die Rolle der deutschen Häfen für Wirtschaft, Energieversorgung und Sicherheitspolitik.</p>



<p>Hamburgs Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard eröffnete die Veranstaltung mit einer klaren Botschaft: „Die Aussage ‚No Shipping, no Shopping&#8216; bringt es auf den Punkt – Unsere Häfen sind Voraussetzung unserer strategischen Autonomie und ökonomischen Sicherheit und gehören ganz klar in den bundespolitischen Fokus.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Häfen als Schlüssel für Industrie und Verteidigung</h2>



<p>Die Paneldiskussionen verdeutlichten: Häfen sind heute mehr als klassische Umschlagplätze. Sie gelten als zentrale Knotenpunkte der Energiewende und als logistische Grundlage für die Sicherheits- und Verteidigungsarchitektur Deutschlands.</p>



<p>Dr.-Ing. Christian Bruch, Vorstandsvorsitzender der Siemens Energy AG, betonte die Abhängigkeit der Industrie von funktionierender Hafeninfrastruktur: „Wenn Unternehmen weiter in Deutschland investieren sollen, brauchen wir Investitionen in die Hafeninfrastruktur. Denn ohne Häfen exportieren wir nichts.“</p>



<p>Lars Nennhaus, Vorstand Technik und Betrieb der Duisburger Hafen AG, ergänzte: „Wir funktionieren nur gemeinsam. Stottert ein Hafen, stottert die Volkswirtschaft.“</p>



<p>Auch die Bundeswehr unterstrich die sicherheitspolitische Relevanz. Oberst i. G. Armin Schaus, Abteilungsleiter „Zivil-militärische Zusammenarbeit“ im operativen Führungskommando: „Wirtschaft muss auch in der Krise funktionieren. Die Häfen sind dabei zentral.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Forderung nach nationaler Finanzierung</h2>



<p>Die Allianz bekräftigte ihren Appell, See- und Binnenhäfen als strategische Infrastruktur von nationaler Bedeutung anzuerkennen und entsprechend zu finanzieren. Aus der Bundespolitik kam Unterstützung: Dr. Christoph Ploß, Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, erklärte: „Wir brauchen dringend mehr Investitionen in die deutschen Häfen, weil für uns als Exportnation viel davon abhängt. Dazu gehört auch eine Flexibilisierung beim Sondervermögen.“</p>



<p>Das gemeinsame Credo der Allianz-Vertreterinnen und -Vertreter lautete: „Die Bedeutung der Häfen für Deutschland steht in keinem Verhältnis zur bisherigen Beteiligung des Bundes an ihrer Finanzierung. Wer von leistungsfähigen Häfen profitiert, muss sich auch an ihrer Zukunftssicherung beteiligen.“</p>



<p>Hinter der Allianz Deutsche Häfen steht ein länderübergreifender Zusammenschluss führender Hafeninfrastrukturbetreiber: bremenports GmbH &amp; Co. KG, Brunsbüttel Ports GmbH, Duisburger Hafen AG, Hamburg Port Authority AöR, Seehafen Kiel GmbH &amp; Co. KG, Lübeck Port Authority, Niedersachsen Ports GmbH &amp; Co. KG und Rostock Port GmbH.</p>



<p>Quelle: Hamburg Port Authority</p>
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		<item>
		<title>Lidl-Reederei Tailwind flaggt Schiff auf Deutschland um</title>
		<link>https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/schiff-ahoi/lidl-reederei-tailwind-flaggt-schiff-auf-deutschland-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dvvmedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:07:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiff ahoi]]></category>
		<category><![CDATA[Tailwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Containerschifffahrtslinie Tailwind Shipping Lines, die zum Lidl-Konzern gehört, hat ihr Schiff „Panda 001“ von der portugiesischen auf die deutsche Flagge umgeflaggt. Das meldete das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Heilbronn wird damit erstmals Heimathafen eines Seeschiffs. Das Schiff verfügt über eine Kapazität von 5.527 Standardcontainern (TEU) und gehört damit zu den kleineren Einheiten [&#8230;]</p>
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<p>Die Containerschifffahrtslinie Tailwind Shipping Lines, die zum Lidl-Konzern gehört, hat ihr Schiff „Panda 001“ von der portugiesischen auf die deutsche Flagge umgeflaggt. Das meldete das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Heilbronn wird damit erstmals Heimathafen eines Seeschiffs.</p>



<p>Das Schiff verfügt über eine Kapazität von 5.527 Standardcontainern (TEU) und gehört damit zu den kleineren Einheiten der Containerschifffahrt. Zum Vergleich: Die größten Schiffe von Hapag-Lloyd kommen auf knapp 24.000 TEU. Laut BSH ist die „Panda 001“ erst der Anfang: Geplant ist die Umflaggung der gesamten eigenen Flotte, also auch der derzeit im Bau befindlichen Neubauten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Versorgungssicherheit als Ziel</h2>



<p>Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder betonte die strategische Bedeutung des Schritts: „In Zeiten geopolitischer Spannungen und fragiler globaler Lieferketten ist die Wahl der Deutschen Flagge ein Zeichen von Verantwortung, Zusammenarbeit und strategischer Handlungsfähigkeit. Jedes weitere Schiff unter Deutscher Flagge stärkt unsere Versorgungssicherheit.“</p>



<p>Lidl war 2022 in die Schifffahrt eingestiegen – als direkte Reaktion auf die stark gestörten Lieferketten während der COVID-19-Pandemie – mit dem Ziel, Versorgungssicherheit und Termintreue für Lidl zu gewährleisten. Das Unternehmen setzt dabei bewusst auf kleinere Schiffe und weniger Hafenstopps. Bevorzugt werden kleinere Häfen in der Nähe großer Handelszentren. So lassen sich lange Wartezeiten auf überlasteten Liegeplätzen vermeiden und Waren schneller umschlagen. Insgesamt betreibt Tailwind rund 33.000 eigene Container.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutsche Flagge bleibt die Ausnahme</h2>



<p>Der Umflaggung kommt vor dem Hintergrund einer strukturellen Lücke Bedeutung zu: Von den deutschen Handelsschiffen fahren laut BSH (Stand Ende Mai) nur 396 unter deutscher Flagge – 1.423 dagegen nicht. Die Bundesregierung will das ändern. Eine Reform der Flaggenstaatverwaltung soll den Prozess für Reedereien vereinfachen. Services mehrerer Institutionen wurden gebündelt, Abstimmungswege verschlankt. Joachim Hillger, Vice President bei Tailwind Shipping Lines, sieht die Entwicklung positiv: „Das Renommee der Deutschen Flagge beruht auf ihrem Status als staatliche Institution. In den vergangenen Jahren ist die Deutsche Flagge im Verbund mehrerer Behörden übersichtlicher geworden und daher für Reedereien deutlich leichter zu navigieren.“</p>



<p>Quelle: <a href="https://www.bsh.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Text_html/html_2026/Pressemitteilung-2026-05-06.html">Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Acht Häfen gründen Allianz „Deutsche Seehäfen&#8220;</title>
		<link>https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/hafen/acht-haefen-gruenden-allianz-deutsche-seehaefen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dvvmedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 07:17:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hafen+]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Acht See- und Binnenhäfen haben sich zur Allianz „Deutsche Seehäfen&#8220; zusammengeschlossen. Mitglieder sind die Hamburg Port Authority, Bremenports, Niedersachsen Ports (NPorts), Rostock Port, Lübeck Port Authority, Brunsbüttel Ports, Seehafen Kiel sowie der Duisburger Hafen. „Die deutschen Häfen stehen vor gewaltigen Transformationsaufgaben“, kommentiert Holger Banik von Niedersachsen Ports (NPorts). „Diese können wir nur gemeinsam mit Bund [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Acht See- und Binnenhäfen haben sich zur Allianz „Deutsche Seehäfen&#8220; zusammengeschlossen. Mitglieder sind die Hamburg Port Authority, Bremenports, Niedersachsen Ports (NPorts), Rostock Port, Lübeck Port Authority, Brunsbüttel Ports, Seehafen Kiel sowie der Duisburger Hafen.</p>



<p>„Die deutschen Häfen stehen vor gewaltigen Transformationsaufgaben“, kommentiert Holger Banik von <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/hafen-und-wirtschaft/20-jahre-nports-niedersachsens-haefen-sollen-weiter-gestaerkt-werden/">Niedersachsen Ports</a> (NPorts). „Diese können wir nur gemeinsam mit Bund und Ländern bewältigen.&#8220; NPorts ist mit 15 Hafenstandorten der größte Betreiber öffentlicher Seehäfen in Deutschland, darunter der <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/hafen-und-wirtschaft/jadeweserport-treibt-eurokai-umschlag-in-die-hoehe/">JadeWeserPort</a> in Wilhelmshaven.</p>



<p>Die Allianz „Deutsche Seehäfen“ sieht sich nach eigenen Angaben als zentrale Ansprechpartnerin für Politik und Verwaltung. Ziel sei es, die wichtigen Herausforderungen der kommenden Jahre gemeinsam anzugehen. Themen sind die Energiewende, Infrastrukturmodernisierung sowie steigende Anforderungen an Resilienz und Sicherheit.</p>



<p>Die Hafenbetreiber fordern zudem eine stärkere Bundesbeteiligung bei der Finanzierung – insbesondere in den Bereichen Energie, Sicherheit und Infrastruktur. Zudem sprechen sie sich für beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren aus.</p>



<p><strong>Modernisierungsbedarf von 15 Milliarden Euro</strong></p>



<p>Ein zentrales Ziel ist die Anerkennung der Häfen als Infrastruktur von nationaler Bedeutung. Der Investitionsbedarf wird auf rund 15 Milliarden Euro beziffert. Am 10. Juni stellt die Allianz ihre Positionen erstmals in der Hamburger Landesvertretung in Berlin vor.</p>



<p>Quelle: dpa</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der JadeWeserPort präsentiert sich in Ningbo</title>
		<link>https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/weite-welt/der-jadeweserport-praesentiert-sich-in-ningbo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dvvmedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 11:33:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weite Welt]]></category>
		<category><![CDATA[JadeWeserPort]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Big in Ningbo: Der JadeWeserPort war auch bei der 10. Ausgabe der weltweit größten maritimen Konferenz, dem Maritime Silk Road Port Cooperation Forum in Ningbo, vertreten. Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz stehen zentrale Zukunftsthemen der maritimen Wirtschaft: Green Shipping, Resilienz globaler Lieferketten, Nachhaltigkeit sowie Emissionsreduzierung. Vor Ort repräsentierten Vertriebsleiter International André Heim sowie China-Repräsentant Hui [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/weite-welt/der-jadeweserport-praesentiert-sich-in-ningbo/">Der JadeWeserPort präsentiert sich in Ningbo</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de">Mehr Container für Deutschland</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Big in Ningbo: Der JadeWeserPort war auch bei der 10. Ausgabe der weltweit größten maritimen Konferenz, dem Maritime Silk Road Port Cooperation Forum in Ningbo, vertreten. Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz stehen zentrale Zukunftsthemen der maritimen Wirtschaft: Green Shipping, Resilienz globaler Lieferketten, Nachhaltigkeit sowie Emissionsreduzierung.</p>



<p>Vor Ort repräsentierten Vertriebsleiter International André Heim sowie China-Repräsentant Hui Zhang den JadeWeserPort und den Standort Wilhelmshaven. Das Maritime Silk Road Port Cooperation Forum hat sich im Laufe seines Bestehens zu einer vielbeachteten Veranstaltung entwickelt. In diesem Jahr nahmen im größten Veranstaltungssaal rund 2.000 Gäste Platz.</p>



<p>Nach einer Präsentation des JadeWeserPorts in hochrangiger Runde bei der „Multilateral Partner Ports Cooperation Conference“ hielt André Heim eine Rede beim „High Level Roundtable“. Auch Holger Banik, seit dem 1. Mai neuer Geschäftsführer des JadeWeserPort, begrüßte die internationalen Gäste per Videobotschaft und stellte sich offiziell vor. Seine Botschaft: Der Blick richtet sich klar auf eine weiter wachsende und prosperierende Zusammenarbeit zwischen den Häfen und Partnern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterstützung von Nordfrost, Mosolf und Eurogate</h2>



<p>Unterstützung erhielt der JadeWeserPort von Partnern aus Wilhelmshaven: So richtete Britta Bartels, Geschäftsführerin beim Tiefkühllogistiker Nordfrost, einige Worte per Videobotschaft an die Gäste. Direkt neben dem Gemeinschaftsstand mit der Zhejiang Seaport Group und Kawa Shipping war Partner Mosolf Group vertreten. Auch die Eurogate Group war vor Ort.</p>



<p>„Wenn sich Hafenvertreter und Entscheider aus der maritimen Welt in Ningbo versammeln, entstehen genau die Gespräche, Partnerschaften und Ideen, die die globalen Handelsströme von morgen prägen. Umso mehr freuen wir uns über die Möglichkeit, Wilhelmshaven und den JadeWeserPort auf dieser Bühne zu präsentieren, neue internationale Kontakte zu knüpfen und gemeinsam mit starken Partnern die Zukunft globaler Logistik aktiv mitzugestalten“, fasst Deutschlands einziger Tiefwasserhafen auf seinem LinkedIn-Profil zusammen.</p>



<p>Quelle: JadeWeserPort</p>
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			</item>
		<item>
		<title>CMA CGM stellt größtes LNG-Containerschiff der Welt in Dienst</title>
		<link>https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/schiff-ahoi/cma-cgm-stellt-groesstes-lng-containerschiff-der-welt-in-dienst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dvvmedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 08:58:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiff ahoi]]></category>
		<category><![CDATA[CMA CGM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CMA CGM hat ein neues Flaggschiff: Mit der Übernahme der „CMA CGM Notre Dame“ fährt ab sofort das größte Containerschiff unter französischer Flagge für die Reederei mit Hauptsitz in Marseille. Dabei handelt es sich um ein Containerschiff mit modernem Flüssigerdgas-Antrieb (LNG) sowie einer hochtechnisierten Brücke. Es ist 400 Meter lang, 62 Meter breit und 75 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>CMA CGM hat ein neues Flaggschiff: Mit der Übernahme der „CMA CGM Notre Dame“ fährt ab sofort das größte Containerschiff unter französischer Flagge für die Reederei mit Hauptsitz in Marseille. Dabei handelt es sich um ein Containerschiff mit modernem Flüssigerdgas-Antrieb (LNG) sowie einer hochtechnisierten Brücke.</p>



<p>Es ist 400 Meter lang, 62 Meter breit und 75 Meter hoch. Es bietet Platz für bis zu 24.212 Standardcontainer (TEU) und wird auf der French Asia Line (FAL) zwischen Asien und Europa pendeln. Der Umlauf umfasst rund 102 Tage. Angelaufen werden unter anderem Ningbo, Shanghai, Yantian, Singapur, Le Havre, Rotterdam, Hamburg und Tanger Med.</p>



<p>Anfang Juli soll das Schiff erstmals in Frankreich eintreffen und offiziell getauft werden. Die „CMA CGM Notre Dame“ ist das erste von insgesamt zehn baugleichen Schiffen, die bis 2028 in Dienst gestellt werden sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Schiffsgeneration unter französischer Flagge</h2>



<p>Die „CMA CGM Notre Dame“ steht für eine neue Generation emissionsärmerer Containerschiffe. Es verfügt über ein aerodynamisches Windschutzsystem zur Senkung des Energieverbrauchs sowie einen LNG-Tank mit 18.600 Kubikmetern Fassungsvermögen. Intelligente Energiemanagementsysteme optimieren unter anderem die Stromversorgung und Belüftung von Kühlcontainern, für die rund 1.600 Anschlüsse zur Verfügung stehen. Die Bauweise ermöglicht zudem 280 zusätzliche Container, ohne die Außenmaße des Schiffes zu vergrößern.</p>



<p>Viel Neues gibt es auch in der Leitzentrale. Die vollständig digitalisierte Brücke bietet der Besatzung Echtzeit-Navigationswerkzeuge sowie Augmented-Reality-Systeme. Künstliche Intelligenz optimiert Routen, Geschwindigkeit und Energieverbrauch. Fortschrittliche Trajektorienvorhersage und eine 360-Grad-Visualisierung verbessern die Sicherheit beim Manövrieren, insbesondere in Häfen. Für die neue Schiffsklasse wurden extra 135 französische Seeleute für den Betrieb ausgebildet und eingestellt.</p>



<p>Quelle: CMA CGM</p>
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		<title>Wilhelmshaven wird Drehkreuz für Wasserstoff</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dvvmedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 09:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das niederländische Unternehmen für Mineralölverarbeitung und -vermarktung sowie Massengut-Umschlag HES International und das kanadische Unternehmen North Atlantic haben eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel ist der Aufbau einer Wasserstoff-Importroute über den Hafen Wilhelmshaven. Die Unterzeichnung fand in Anwesenheit von Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne in Berlin statt. Der Wasserstofftransport soll mithilfe der LOHC-Technologie (Liquid Organic Hydrogen [&#8230;]</p>
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<p>Das niederländische Unternehmen für Mineralölverarbeitung und -vermarktung sowie Massengut-Umschlag HES International und das kanadische Unternehmen North Atlantic haben eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel ist der Aufbau einer Wasserstoff-Importroute über den Hafen Wilhelmshaven. Die Unterzeichnung fand in Anwesenheit von Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne in Berlin statt.</p>



<p>Der Wasserstofftransport soll mithilfe der LOHC-Technologie (Liquid Organic Hydrogen Carrier) realisiert werden. „Die Vereinbarung markiert einen weiteren entscheidenden Meilenstein auf dem Weg von Wilhelmshaven zu einem strategischen Knotenpunkt für die europäische Wasserstoffwirtschaft&#8220;, heißt es in einer Mitteilung.</p>



<p>LOHC ermöglicht den Transport und die Lagerung von Wasserstoff in flüssiger Form. Vorhandene Infrastruktur kann dabei genutzt werden. Das macht die Technologie geeignet für großvolumige Wasserstoffimporte nach Europa. HES International betreibt das Flüssiggut-Terminal im Hafen und will prüfen, wie bestehende Anlagen umgerüstet werden können. Damit soll der Import, die Lagerung und der Vertrieb von Wasserstoff in LOHC-Form möglich werden. Wilhelmshaven bietet durch seinen Tiefwasser-Zugang und die vorhandene Energieinfrastruktur günstige Voraussetzungen.</p>



<p>Transatlantische Verbindung als Ziel</p>



<p>Die Partnerschaft soll eine direkte Lieferkette zwischen Kanada und Deutschland schaffen. „Unsere geplanten Projekte zur Erzeugung von Wasserstoff auf Basis erneuerbarer Windenergie gewinnen durch die Partnerschaft mit HES zusätzlich an Stärke und schaffen eine direkte Verbindung zwischen Neufundland und Labrador, Deutschland und dem Hafen Wilhelmshaven&#8220;, erklärte HES-CEO Paul van Gelder. Das bestehende europäische Terminal-Portfolio solle als Grundlage für die Energiewende dienen.</p>



<p>North Atlantic-Chef Ted Lomond betonte: „Mit dem Aufbau einer transatlantischen Importkette wird ein innovativer Ansatz verfolgt, um große Mengen klimaneutralen Wasserstoffs sicher und effizient nach Europa zu bringen.&#8220; Langfristiges Ziel ist ein Beitrag zur Dekarbonisierung der industriellen Energieversorgung in Deutschland.</p>



<p>Quellen: <a href="https://www.hesinternational.eu/de/hes-international-und-north-atlantic-unterzeichnen-absichtserklarung-zum-aufbau-einer-internationalen-lohc-wasserstoff-importroute-uber-wilhelmshaven">HES International</a>/THB</p>
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		<title>JadeWeserPort treibt Eurokai-Umschlag in die Höhe</title>
		<link>https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/hafen-und-wirtschaft/jadeweserport-treibt-eurokai-umschlag-in-die-hoehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dvvmedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 10:10:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hafen und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokai]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Eurokai-Gruppe verzeichnet einen deutlichen Zuwachs im ersten Quartal 2026. Mit einem Gesamtumschlag von 3,54 Millionen TEU konnte das Volumen um 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (3,25 Millionen TEU) gesteigert werden. Am stärksten wuchs der Standort Wilhelmshaven: Der Umschlag stieg von 273.600 auf über 439.500 TEU. Das entspricht einem Plus von 60 Prozent. Damit führt [&#8230;]</p>
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<p>Die Eurokai-Gruppe verzeichnet einen deutlichen Zuwachs im ersten Quartal 2026. Mit einem Gesamtumschlag von 3,54 Millionen TEU konnte das Volumen um 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (3,25 Millionen TEU) gesteigert werden. Am stärksten wuchs der Standort Wilhelmshaven: Der Umschlag stieg von 273.600 auf über 439.500 TEU. Das entspricht einem Plus von 60 Prozent. Damit führt der JadeWeserPort seine erfolgreiche Entwicklung der jüngeren Vergangenheit fort.</p>



<p>Vor allem aufgrund der im Februar 2025 gestarteten <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/rund-um-den-container/gemini-cooperation-planmaessig-gestartet/">Gemini Kooperation</a> von Hapag-Lloyd und Maersk zeigen die Zahlen am Container Terminal Wilhelmshaven klar nach oben: Nachdem im September 2025 erstmals die 1-Million-TEU-Marke innerhalb eines Jahres beim Containerumschlag geknackt worden war, hat der JadeWeserPort bis Ende 2025 den <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/rund-um-den-container/jadeweserport-steigert-containerumschlag-um-74-prozent/">Umschlag</a> noch auf 1,47 Millionen TEU steigern können. Das sind 74 Prozent mehr als im Jahr 2024, als insgesamt 843.000 TEU verladen wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hamburg und Bremerhaven mit leichtem Plus</h2>



<p>Doch nicht nur Wilhelmshaven, sondern auch andere deutsche Eurokai-Standorte entwickelten sich positiv. Hamburg erzielte einen Umschlag von 571.000 TEU (+7,2 Prozent), Bremerhaven kam auf über 1,25 Millionen TEU nach 1,2 Millionen TEU im Vorjahr. Deutschlandweit summiert sich der Umschlag auf knapp 2,26 Millionen TEU, was einem Wachstum von 12,7 Prozent entspricht.</p>



<p>Das Ergebnis der Eurogate-Gruppe überstieg im ersten Quartal sowohl den Vorjahreswert als auch die eigene Prognose. Neben den gestiegenen Umschlagmengen trugen höhere Lagergeld- und Reefererlöse dazu bei. Diese sind laut Eurokai auf die anhaltende Krisenlage im Roten Meer sowie – seit Februar – auf den Iran-Krieg zurückzuführen. Beide Entwicklungen führen zu Fahrplanabweichungen bei den Containerlinienreedereien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Internationales Geschäft mehrheitlich positiv</h2>



<p>Auch für die internationalen Geschäfte hat Eurokai Quartalszahlen vorgelegt. Die italienische Contship Italia-Gruppe legte um 7,8 Prozent zu. La Spezia verarbeitete knapp 267.000 TEU (+7,8 Prozent), Salerno rund 101.000 TEU (+8 Prozent) und Ravenna etwa 53.000 TEU (+7,6 Prozent). Auf Zypern in Limassol wuchs der Umschlag um 16,2 Prozent auf 121.000 TEU. Lediglich Tanger in Marokko verbuchte ein Minus von 3,8 Prozent auf etwas mehr als 722.000 TEU.</p>



<p>Aufgrund der positiven Entwicklung hebt Eurokai den Ausblick an. Das Konzernergebnis für das Geschäftsjahr 2026 soll höher ausfallen als ursprünglich erwartet und lediglich leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2025 liegen. Die Lagergelder sollen sich nach Unternehmensangaben im weiteren Jahresverlauf wieder normalisieren.</p>



<p>Quelle: Eurokai</p>
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		<title>P3 kündigt Baustart einer weiteren Logistikhalle im JadeWeserPort an</title>
		<link>https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/landgang/p3-kuendigt-baustart-einer-weiteren-logistikhalle-im-jadeweserport-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dvvmedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landgang]]></category>
		<category><![CDATA[JadeWeserPort]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>P3 Logistic Parks ist einer der großen Projektentwickler Europas und Vermieter einer großen Logistikfläche im Güterverkehrszentrum (GVZ) des JadeWeserPort. Anfang Mai hat das Unternehmen auf dem GVZ-Gelände ein kleines, exklusives Event veranstaltet, auf dem es sein Engagement in Deutschlands einzigem Tiefwasserhafen in den Fokus gerückt hat. In lockerer Atmosphäre tauschten sich P3-Manager mit geladenen Gästen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/landgang/p3-kuendigt-baustart-einer-weiteren-logistikhalle-im-jadeweserport-an/">P3 kündigt Baustart einer weiteren Logistikhalle im JadeWeserPort an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de">Mehr Container für Deutschland</a>.</p>
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<p>P3 Logistic Parks ist einer der großen Projektentwickler Europas und Vermieter einer großen Logistikfläche im Güterverkehrszentrum (GVZ) des JadeWeserPort. Anfang Mai hat das Unternehmen auf dem GVZ-Gelände ein kleines, exklusives Event veranstaltet, auf dem es sein Engagement in Deutschlands einzigem Tiefwasserhafen in den Fokus gerückt hat.</p>



<p>In lockerer Atmosphäre tauschten sich P3-Manager mit geladenen Gästen aus maritimer Wirtschaft und Wirtschaftsförderung über Standortpotenziale, zukunftssichere Logistiklösungen und Wachstumsperspektiven aus. Der Terminalbetreiber Eurogate ermöglichte zudem Touren auf dem Container Terminal Wilhelmshaven und gab exklusive Einblicke in operative Hafenprozesse.</p>



<p>Sönke Kewitz, Geschäftsführer P3 Deutschland, und Nicholas Haas, Leiter Projektsteuerung und -entwicklung, begrüßten die Gäste mit einleitenden Worten. So lobte Nicholas Haas die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Stellen bei der Realisierung der ersten Logistikhalle. Deren Bau hatte im Sommer 2023 begonnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/wp-content/uploads/2026/05/2025-01-Zhejang-am-CTW-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-9917" srcset="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/wp-content/uploads/2026/05/2025-01-Zhejang-am-CTW-980x551.jpg 980w, https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/wp-content/uploads/2026/05/2025-01-Zhejang-am-CTW-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p><em>Foto: Björn Lübbe</em></p>



<p>Die Halle verfügt über mehr als 31.000 Quadratmeter moderne Nutzfläche und bietet eine lichte Höhe von 12 Metern sowie 32 Überladebrücken. Zugang bieten elf ebenerdige Tore. Sieben dieser Tore sind überdimensioniert und erlauben eine seitliche Be- und Entladung. Das größte Tor kommt als Sonderkonstruktion auf eine Breite von 7 Metern und eine Höhe von 4,5 Metern – damit wird es möglich, in der Halle auch große Güter einzulagern, etwa Anlagenbauteile oder große, bereits zusammengesetzte Maschinen. Im Herbst 2024 wurden sämtliche Flächen der ersten Halle an die chinesische <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/hafen-und-wirtschaft/wilhelmshaven-ist-unser-zentraler-knotenpunkt/">Zhejiang Seaport Group</a> vermietet.</p>



<p><strong>Zwei weitere Hallen in Planung</strong></p>



<p>Insgesamt will P3 im GVZ JadeWeserPort auf einem 21 Hektar großen Grundstück etappenweise rund 140.000 Quadratmeter Logistikfläche entwickeln. „Wir wollen noch in diesem Jahr mit dem Bau der zweiten Logistikhalle beginnen“, verkündete Nicholas Haas auf dem Event. Sie soll nach aktueller Planung insgesamt gut 40.000 Quadratmeter Fläche bieten und ebenfalls in unmittelbarer Nähe zum Container Terminal Wilhelmshaven (CTW) liegen. Nach Abschluss einer dritten Bauphase sollen schließlich drei Logistikhallen mit einer gesamten Hallenfläche von gut 122.000 Quadratmetern zur Vermietung zur Verfügung stehen.</p>



<p>Auch für die zweite Halle soll es laut Michael Moehlmann, Vertriebsleiter National bei der JadeWeserPort-Marketinggesellschaft, bereits Interessenten geben. Konkrete Namen nannte er aber noch nicht.</p>



<p>Quelle: P3</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de/landgang/p3-kuendigt-baustart-einer-weiteren-logistikhalle-im-jadeweserport-an/">P3 kündigt Baustart einer weiteren Logistikhalle im JadeWeserPort an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mehrcontainerfuerdeutschland.de">Mehr Container für Deutschland</a>.</p>
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