Die Roland Umschlagsgesellschaft betreibt im GVZ Bremen ein Terminal für den kombinierten Verkehr und bietet Transportlösungen zwischen Seehäfen und Hinterland an. Im ersten Halbjahr 2026 steigerte das Unternehmen seine Mengen gegenüber dem Vorjahreszeitraum zweistellig. „Sowohl im Import als auch im Export ist die Auslastung unserer Züge deutlich gestiegen“, berichtet Geschäftsführer Hendrik Klar. Für zusätzliche Mengen seien inzwischen auch Sonderzüge erforderlich.
Der JadeWeserPort sei für Roland Umschlag aus dem Netzwerk nicht mehr wegzudenken, betont Klar. Seit 2017 laufen über das Unternehmen täglich Verbindungen von und nach Wilhelmshaven. Erst im Juli sei ein größeres Importgeschäft eines Reeders über den JadeWeserPort hinzugekommen. Ein weiterer Pluspunkt sei die Flexibilität beim Terminalbetreiber Eurogate am anderen Ende: Dort konnten auch kurzfristig benötigte Sonderzüge abgefertigt werden. „Diese Flexibilität ist für unsere operative Planung und die zuverlässige Abwicklung der Verkehre ausgesprochen hilfreich“, freut sich Klar.
Seit Jahresbeginn gibt es zudem zwei Verbindungen pro Woche nach Piacenza, seit Mitte des Jahres sieben nach Dortmund. Die Relation nach Hof soll von derzeit drei auf sechs Züge pro Woche ausgebaut werden. Auch die Digitalisierung treibt Roland voran: Mit der Software „CONROO“ können Lkw-Fahrer und -Fahrerinnen „ihre“ Container bereits per App administrativ abfertigen. Das hat nach Angaben des Unternehmens die Wartezeiten am Gate deutlich reduziert.
Diese Meldung ist erschienen im TIEFGANG#24, dem Kundenmagazin des JadeWeserPort.











