Fast zeitgleich mit der Bekanntgabe eines umfassenden Handelsabkommens zwischen der EU und Indien feierte der JadeWeserPort seine ganz eigene neue Verbindung mit dem bevölkerungsreichsten Land der Erde. Denn am 24. Januar hat mit der „Los Angeles Express“ erstmals ein Schiff des Indian Ocean Service (IOS) der Gemini Cooperation am Eurogate Container Terminal Wilhelmshaven festgemacht. Das Datum ist aber noch aus einer anderen Perspektive ein ganz besonderes: Exakt ein Jahr ist es her, dass mit der „Kawa Ningbo“ erstmals ein Schiff des China-Europe-Express (CEX) an Deutschlands einzigem Tiefwasserhafen festgemacht hat.
„Mit dem ersten Anlauf der ‚Los Angeles Express‘ in Wilhelmshaven freuen wir uns, den Hafen offiziell in unseren Indian Ocean Service aufzunehmen. Damit wird Wilhelmshaven zu einem wichtigen und verlässlichen Gateway für Nord- und Zentraleuropa“, kommentiert Marc-Simon Vick, Managing Director Area Germany bei Hapag-Lloyd, die Erstankunft.
Der IOS verbindet Häfen im Nahen Osten und Indien mit Nordafrika und Westeuropa und verläuft unter anderem über Salalah (Oman) und Jebel Ali (Vereinigte Arabische Emirate) zu den indischen Häfen in Mundra und Nhava Sheva. Damit ergänzt er die bestehenden Fernost-, Amerika- und Feederverkehre des JadeWeserPort sinnvoll, heißt es seitens Eurogate. Im Indian Ocean Service kommen insgesamt zwölf Schiffe zum Einsatz. Mit Hamburg und London steuert er noch zwei weitere europäische Häfen an.
Der JadeWeserPort hat in der jüngeren Vergangenheit mehrere neue Dienste gewinnen können – so etwa den Fernost-Europa-Liniendienst „NE1“ sowie den „AL1“, der Nord- und Mittelamerika mit Europa verbindet. Neu ist auch der im Januar 2025 gestartete China-Europe-Express (CEX), der Wilhelmshaven direkt und ohne Zwischenstopp mit dem Hafen im chinesischen Ningbo verbindet. Der JadeWeserPort ist der einzige nordeuropäische Containerhafen, der so eine Direktverbindung anbietet.
Quelle: Eurogate/JadeWeserPort











