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Foto: HHLA / Thies Rätzke
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Hamburger Hafenwirtschaft erwartet Stagnation für 2022
Veröffentlicht am 20.01.2022

Im Jahr 2022 wird der Seegüterumschlag im Hamburger Hafen ungefähr auf demselben Niveau bleiben, wie schon im Vorjahr. Diese Prognose stellte jetzt Gunther Bonz, Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg (UVHH). Das Umschlagvolumen wird somit bei rund 130 Millionen Tonnen stagnieren.

Damit würde der Hamburger Hafen auch 2022 nicht wieder an das letzte Jahr vor der Corona-Pandemie anknüpfen. Damals gingen 136,6 Millionen Tonnen Güter über die Kaikanten. „Wir werden gerade in Deutschland auch dieses Jahr noch weitgehend von der Pandemie bestimmt sein“, sagte der UVHH-Präsident beim traditionellen Jahresauftakt des Hamburger Übersee-Clubs. „Die Lieferkettenproblematik wird noch mindestens bis in den Herbst andauern.“ Die Folgen dieses weltweiten Problems zeigten sich auch im Hafen, sagte Bonz. „Die Industrie produziert auch in Deutschland weniger als sie könnte, temporäre Werksstilllegungen wegen Nachschubmangels werden wir auch in diesem Jahr erleben. Dies wird das Volumen im Export dämpfen.“

Wettbewerbsdruck wächst

Der Präsident des UVHH zeigte sich allerdings überzeugt, dass die im und um den Hafen operierenden Unternehmen die Corona-Pandemie genutzt hätten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. „Wir werden aus der Pandemie gestärkt hervorgehen.“ Der drittgrößte europäische Hafen steht vor allem beim Containerumschlag unter wachsendem Wettbewerbsdruck – nicht zuletzt durch die deutlich größeren Konkurrenten Rotterdam und Antwerpen.

So überschritt der Hafen Rotterdam im Jahr 2021 beim Umschlag von 20-Fuß-Containern (TEU) erstmals die 15-Millionen-Marke. Damit erreicht der europäische Hafen eine neue Rekordmarke. Der 15-millionste TEU-Container sei am 22. Dezember 2021 eingelaufen, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit sei ein neuer europäischer Rekord erreicht worden, so der Hafenbetreiber.

Der belgische Hafen Antwerpen erzielte im Jahr 2021 einen Gesamtumschlag von 240 Millionen Tonnen. Das ist ein leichtes Wachstum im Vergleich zum Jahr 2019. Im Vorjahresvergleich ergibt sich ein Plus von 3,8 Prozent. Wachstumsträger war vor allem das konventionelle Stückgut. der Containerverkehr sank im Vorjahresvergleich mit 12,02 Millionen TEU um 0,1 Prozent.

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