Acht See- und Binnenhäfen haben sich zur Allianz „Deutsche Seehäfen“ zusammengeschlossen. Mitglieder sind die Hamburg Port Authority, Bremenports, Niedersachsen Ports (NPorts), Rostock Port, Lübeck Port Authority, Brunsbüttel Ports, Seehafen Kiel sowie der Duisburger Hafen.
„Die deutschen Häfen stehen vor gewaltigen Transformationsaufgaben“, kommentiert Holger Banik von Niedersachsen Ports (NPorts). „Diese können wir nur gemeinsam mit Bund und Ländern bewältigen.“ NPorts ist mit 15 Hafenstandorten der größte Betreiber öffentlicher Seehäfen in Deutschland, darunter der JadeWeserPort in Wilhelmshaven.
Die Allianz „Deutsche Seehäfen“ sieht sich nach eigenen Angaben als zentrale Ansprechpartnerin für Politik und Verwaltung. Ziel sei es, die wichtigen Herausforderungen der kommenden Jahre gemeinsam anzugehen. Themen sind die Energiewende, Infrastrukturmodernisierung sowie steigende Anforderungen an Resilienz und Sicherheit.
Die Hafenbetreiber fordern zudem eine stärkere Bundesbeteiligung bei der Finanzierung – insbesondere in den Bereichen Energie, Sicherheit und Infrastruktur. Zudem sprechen sie sich für beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren aus.
Modernisierungsbedarf von 15 Milliarden Euro
Ein zentrales Ziel ist die Anerkennung der Häfen als Infrastruktur von nationaler Bedeutung. Der Investitionsbedarf wird auf rund 15 Milliarden Euro beziffert. Am 10. Juni stellt die Allianz ihre Positionen erstmals in der Hamburger Landesvertretung in Berlin vor.
Quelle: dpa











