Niedersachsens Seehäfen wollen zu wichtigen Knotenpunkten einer zukunftsfähigen „Circular Economy“ werden. Sie sehen darin neue Möglichkeiten für die Hafenwirtschaft. „Hier in Papenburg als Gastgeberstandort des 34. Niedersächsischen Hafentags sehen wir beispielhaft, wie aus Recycling und nachhaltiger Produktion echte Umschlagspotenziale für den Hafen entstehen“, sagte Inke Onnen-Lübben, Geschäftsführerin der Seaports of Niedersachsen GmbH, bei der Eröffnung des Branchentreffens der niedersächsischen Hafenwirtschaft an der Ems.
Nachhaltigkeit werde in den Hubs zunehmend als Wettbewerbsvorteil verstanden, erklärte Onnen-Lübben. Die Seehäfen seien nicht nur Drehscheiben der Energiewende. Auch in der Kreislaufwirtschaft hätten sie bereits tragfähige Geschäftsmodelle entwickelt. Beim Hafentag in Papenburg, Deutschlands südlichstem Seehafen, wurden die Chancen und Grenzen des „Megathemas“ diskutiert und anhand von Beispielen veranschaulicht.
Unternehmen stellen Geschäftsmodelle vor
Niedersachsens Seehäfen wollen zu wichtigen Knotenpunkten einer zukunftsfähigen „Circular Economy“ werden. Sie sehen darin neue Möglichkeiten für die Hafenwirtschaft. „Hier in Papenburg als Gastgeberstandort des 34. Niedersächsischen Hafentags sehen wir beispielhaft, wie aus Recycling und nachhaltiger Produktion echte Umschlagspotenziale für den Hafen entstehen“, sagte Inke Onnen-Lübben, Geschäftsführerin der Seaports of Niedersachsen GmbH, bei der Eröffnung des Branchentreffens der niedersächsischen Hafenwirtschaft an der Ems.
Nachhaltigkeit werde in den Hubs zunehmend als Wettbewerbsvorteil verstanden, erklärte Onnen-Lübben. Die Seehäfen seien nicht nur Drehscheiben der Energiewende. Auch in der Kreislaufwirtschaft hätten sie bereits tragfähige Geschäftsmodelle entwickelt. Beim Hafentag in Papenburg, Deutschlands südlichstem Seehafen, wurden die Chancen und Grenzen des „Megathemas“ diskutiert und anhand von Beispielen veranschaulicht.
Unternehmen stellen Geschäftsmodelle vor
Papenburg zeige, wie Kreislaufwirtschaft und Hafenwirtschaft voneinander profitieren könnten, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD). „Wo innovative Unternehmen auf leistungsfähige Hafeninfrastruktur und gute logistische Anbindungen treffen, entstehen neue Wertschöpfung, neue Logistikströme und neue Chancen für eine sichere Rohstoffversorgung.“
Vier Papenburger Hafenanrainer präsentierten im Rahmen von „Business Pitches“ ihre Geschäftsmodelle. Butterweck Holzstoffe, Augustin Entsorgung, die proRC GmbH und die Meyer Werft zeigten, welche Rolle der Hafen als Hub für nachhaltige Innovationen spielen kann.
Die Meyer Werft setzt bei ihren Fertigungsprozessen und bei der Materiallogistik auf Nachhaltigkeit. Das Schiffbauunternehmen betrachtet die Hafenwirtschaft als strategischen Partner für die Planung und Umsetzung nachhaltiger Logistikkonzepte.
Auch das Batterierecycling könnte zu einem Zukunftsmarkt für die Seehäfen werden. Darauf verwies Herwart Wilms in seiner abschließenden Keynote. Wilms ist Präsident des europäischen Branchenverbands der Kreislaufwirtschaft (FEAD) und Vorsitzender des Ausschusses für Rohstoffpolitik beim BDI. Der Bereich befindet sich allerdings noch im Aufbau.











