Seit dem 1. Oktober 2026 ist Hapag-Lloyd mit weiteren Standorten in Afrika vertreten. In Walvis Bay, einer Hafenstadt an der Küste Namibias, eröffnete das Unternehmen ein eigenes Büro. In Kigali, Hauptstadt von Ruanda, entsteht ein Standort für die Kundenbetreuung in Ruanda und im Nachbarland Burundi. Damit erweitere Hapag-Lloyd seine Präsenz in Süd- und Ostafrika und schaffe mehr Nähe zu den Kunden vor Ort, heißt es in einer Mitteilung.
Der Hintergrund ist, dass Afrika für den Welthandel immer wichtiger wird. Wachsende Volkswirtschaften, zunehmende Handelsströme und engere Verbindungen zu internationalen Märkten schaffen neue wirtschaftliche Möglichkeiten. Zugleich verändern sich Lieferketten. Der Bedarf an zuverlässigen internationalen Transporten steigt.
„Mit den neuen Standorten für Kunden in Namibia, Ruanda und Burundi machen wir einen wichtigen Schritt für unser weiteres Wachstum in Afrika“, sagt Jesper Kanstrup, Managing Director Sub-Region Africa bei Hapag-Lloyd. „Afrika ist ein sehr diverser Markt. Entscheidend ist, die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Kunden vor Ort zu verstehen. Genau deshalb setzen wir auf lokale Marktkenntnis, direkte Kundennähe und die Stärke unseres globalen Netzwerks. Jeder Markt bietet eigene Chancen – und die wollen wir gemeinsam mit unseren Kunden in Afrika langfristig entwickeln.“
Teil der Strategie 2030
Afrika bleibt im Rahmen der Strategie 2030 ein wichtiger Wachstumsmarkt für Hapag-Lloyd. Das Unternehmen investiert gezielt in lokale Teams und Marktkenntnis. Zudem arbeitet es eng mit Kunden, Behörden und Partnern zusammen.
So will Hapag-Lloyd besser auf die unterschiedlichen Anforderungen der afrikanischen Märkte eingehen und diese zugleich stärker an sein globales Liniennetzwerk anbinden. Die neuen Kundenstandorte in Namibia, Ruanda und Burundi sind ein weiterer Schritt dieser Entwicklung. Sie unterstreichen den langfristigen Anspruch des Unternehmens, in Afrika weiter zu wachsen.
Quelle: Hapag-Lloyd











