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Foto: JadeWeserPort
Als einziger Tiefwasserhafen Deutschlands verfügt auch auch der JadeWeserPort in Wilhelmshaven eine hohe operative und strategische Bedeutung für den internationalen Handel sowie die nationale Sicherheit.
Foto: JadeWeserPort
Nationale Maritime Konferenz tagt Ende April in Emden
Veröffentlicht am 21.04.2026

Am 29. und 30 April findet in Emden die 14. Nationale Maritime Konferenz (NMK) statt. Dabei handelt es sich um die zentrale Veranstaltung der Bundesregierung zur Unterstützung der maritimen Wirtschaft.

Seit ihrer Premiere im Jahr 2000, die ebenfalls in Emden abgehalten wurde, hat sie sich als Impulsgeber und Austauschplattform in der Branche fest etabliert. Rund 800 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft werden in diesem Jahr in Emden erwartet. Die Organisation obliegt dem Bundeswirtschaftsministerium.

Eröffnet wird die Konferenz vom Schirmherrn, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CSU) will ein Grußwort sprechen und anschließend das Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der maritimen Wirtschaft suchen.

ZDS fordert deutlich mehr Geld für Häfen

Zu den Gesprächspartnern wird sicher auch der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) gehören. Der Verband hat im Vorfeld wiederholt auf ein strukturelles Finanzierungsdefizit bei der öffentlichen Hafeninfrastruktur hingewiesen. Der Sanierungs- und Modernisierungsstau sei offenkundig und müsse schnellstmöglich abgebaut werden, betonte ZDS-Hauptgeschäftsführer Florian Keisinger in einem Pressegespräch.

Keisinger verwies auf die operative und strategische Bedeutung der Seehäfen. Diese reiche über Handel und Warenumschlag hinaus und betreffe auch Energieversorgung sowie Militärlogistik. Die Hubs müssten deshalb als „nationale Infrastruktur“ verstanden werden. Daraus folge aus Sicht des ZDS, dass sich der Bund dauerhaft und strukturell an der Finanzierung beteiligen müsse. Die Länder könnten die Aufgaben nicht allein tragen.

Der ZDS kritisiert zudem die aktuelle Ausgestaltung des Hafenlastenausgleichs. Danach zahle der Bund an die Länder derzeit nur rund 38,3 Millionen Euro pro Jahr. Das sei nicht mehr zeitgemäß. Der Verband fordert stattdessen eine jährliche Grundfinanzierung von 500 Millionen Euro. Den Investitionsrückstand in der öffentlichen Hafeninfrastruktur beziffert der ZDS auf 15 Milliarden Euro.

Bei der NMK müsse die gesamtstaatliche Bedeutung der Seehäfen stärker in den Fokus rücken, so Keisinger. In Emden solle außerdem ein „klarer politischer Prozess“ von Bund und Ländern zur Finanzierung angestoßen werden.

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