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Foto: Björn Lübbe
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JadeWeserPort treibt Eurokai-Umschlag in die Höhe
Veröffentlicht am 19.05.2026

Die Eurokai-Gruppe verzeichnet einen deutlichen Zuwachs im ersten Quartal 2026. Mit einem Gesamtumschlag von 3,54 Millionen TEU konnte das Volumen um 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (3,25 Millionen TEU) gesteigert werden. Am stärksten wuchs der Standort Wilhelmshaven: Der Umschlag stieg von 273.600 auf über 439.500 TEU. Das entspricht einem Plus von 60 Prozent. Damit führt der JadeWeserPort seine erfolgreiche Entwicklung der jüngeren Vergangenheit fort.

Vor allem aufgrund der im Februar 2025 gestarteten Gemini Kooperation von Hapag-Lloyd und Maersk zeigen die Zahlen am Container Terminal Wilhelmshaven klar nach oben: Nachdem im September 2025 erstmals die 1-Million-TEU-Marke innerhalb eines Jahres beim Containerumschlag geknackt worden war, hat der JadeWeserPort bis Ende 2025 den Umschlag noch auf 1,47 Millionen TEU steigern können. Das sind 74 Prozent mehr als im Jahr 2024, als insgesamt 843.000 TEU verladen wurden.

Hamburg und Bremerhaven mit leichtem Plus

Doch nicht nur Wilhelmshaven, sondern auch andere deutsche Eurokai-Standorte entwickelten sich positiv. Hamburg erzielte einen Umschlag von 571.000 TEU (+7,2 Prozent), Bremerhaven kam auf über 1,25 Millionen TEU nach 1,2 Millionen TEU im Vorjahr. Deutschlandweit summiert sich der Umschlag auf knapp 2,26 Millionen TEU, was einem Wachstum von 12,7 Prozent entspricht.

Das Ergebnis der Eurogate-Gruppe überstieg im ersten Quartal sowohl den Vorjahreswert als auch die eigene Prognose. Neben den gestiegenen Umschlagmengen trugen höhere Lagergeld- und Reefererlöse dazu bei. Diese sind laut Eurokai auf die anhaltende Krisenlage im Roten Meer sowie – seit Februar – auf den Iran-Krieg zurückzuführen. Beide Entwicklungen führen zu Fahrplanabweichungen bei den Containerlinienreedereien.

Internationales Geschäft mehrheitlich positiv

Auch für die internationalen Geschäfte hat Eurokai Quartalszahlen vorgelegt. Die italienische Contship Italia-Gruppe legte um 7,8 Prozent zu. La Spezia verarbeitete knapp 267.000 TEU (+7,8 Prozent), Salerno rund 101.000 TEU (+8 Prozent) und Ravenna etwa 53.000 TEU (+7,6 Prozent). Auf Zypern in Limassol wuchs der Umschlag um 16,2 Prozent auf 121.000 TEU. Lediglich Tanger in Marokko verbuchte ein Minus von 3,8 Prozent auf etwas mehr als 722.000 TEU.

Aufgrund der positiven Entwicklung hebt Eurokai den Ausblick an. Das Konzernergebnis für das Geschäftsjahr 2026 soll höher ausfallen als ursprünglich erwartet und lediglich leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2025 liegen. Die Lagergelder sollen sich nach Unternehmensangaben im weiteren Jahresverlauf wieder normalisieren.

Quelle: Eurokai

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