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Bildquelle: Seaports
Auch spezielle TP-Kräne für den Einsatz auf Offshore-Windenergieanlagen wurden in Wilhelmshaven auf MV Acta Auriga umgeschlagen.
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Wilhelmshaven wird zum Versorgungsstandort für Offshore-Windparks
Veröffentlicht am 16.07.2026

Wilhelmshaven kann nicht nur Container: Dass in der Jadestadt mit dem JadeWeserPort Deutschlands einziger Tiefwasserhafen beheimatet ist, ist bekannt. Seit Anfang Juli versorgt die Jade-Dienst GmbH vom Inneren Hafen Wilhelmshaven aus nun auch regelmäßig Offshore-Windparks. Im Auftrag von Vattenfall übernimmt das Unternehmen alle zwei Wochen die Logistik von Ersatzteilen, Versorgungsgütern und weiterem Betriebsmaterial. Beliefert werden die Windparks DanTysk (rund 70 Kilometer westlich von Sylt) und Sandbank (rund 90 Kilometer westlich von Sylt). Zusätzlich finden in Wilhelmshaven künftig auch Besatzungswechsel der Techniker und Schiffscrews statt.

Den Auftakt markierte am 1. Juli der Erstanlauf des Spezialschiffs MV Acta Auriga. Das 93,4 Meter lange, 2018 gebaute Schiff wurde an den Anlagen der Jade-Dienst GmbH in wenigen Stunden gelöscht, neu beladen und für seinen Einsatz ausgerüstet. „Offshore-Windparks sind längst ein wichtiger Bestandteil für die Energiewende. Durch die Windkraft, die auf See stärker und gleichmäßiger ist als an Land, liefern sie große Mengen an erneuerbarem Strom“, heißt es bei Seaports of Niedersachsen.

Wirtschaftsminister informiert sich vor Ort

Den Erstanlauf nutzte Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne für einen Besuch bei der Jade-Dienst GmbH. Die Geschäftsführer Torsten Meinke und Jan F. Stein erläuterten ihm die Bedeutung des Inneren Hafens für den Wirtschaftsstandort Wilhelmshaven. Der Hafenanlauf der Acta Auriga veranschaulichte dabei die Leistungsfähigkeit des Standorts für die Offshore-Branche.

Thema des Gesprächs war auch die neue Hafennutzungsordnung der Marine. Diese bringe für Terminals im Inneren Hafen zusätzliche Anforderungen mit sich. „Die damit verbundenen Anforderungen stellen für die Umschlagsunternehmen im Inneren Hafen eine erhebliche Einschränkung dar“, erläutert Torsten Meinke.

Quelle: Seaports

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