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Foto: Seaports of Niedersachsen GmbH
V.l.n.r.: Minister Claus Ruhe Madsen (Schleswig-Holsteinisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus), Prof. Dr. Sebastian Jürgens (Vizepräsident des ZDS), Minister Olaf Lies (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung), Senatorin Kristina Vogt (Senatorin für Wissenschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen), Staatsrat Andreas Rieckhof (Behörde für Wirtschaft und Innovation der Freien Hansestadt Hamburg), Axel Mattern (Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V.), Andreas Bullwinkel (Geschäftsführer Seaports of Niedersachsen)
Foto: Seaports of Niedersachsen GmbH
German-Ports-Empfang in Berlin: Ohne funktionierende Häfen keine Energiewende
Veröffentlicht am 06.06.2024

Auf dem German-Ports-Empfang in der niedersächsischen Landesvertretung am 4. Juni in Berlin warb ein mit Vertreterinnen und Vertretern der für die Seehäfen zuständigen Landesministerien besetztes Podium um Unterstützung des Bundes für den notwendigen Hafenausbau. Die Kernbotschaft, die vor gut 150 geladenen Gästen von diesem 3. gemeinsamen Empfang der Deutschen Seehäfen ausging war eindeutig: Ohne funktionierende Häfen keine Energiewende und ohne gemeinsame Finanzierung kein Hafenausbau.

Im Anschluss an die Eröffnung der Veranstaltung durch Daniela Kluckert, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, mahnte der Vizepräsident des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe, Prof. Dr. Sebastian Jürgens, mit Verweis auf die Nationale Hafenstrategie die Notwendigkeit des Ausbaus der Suprastruktur an.

„Unsere Häfen und die Küste insgesamt werden zu dem Garanten für eine unabhängige, diversifizierte und genauso saubere und dauerhaft günstige Energieversorgung für ganz Deutschland. Der strategische Ausbau unserer Häfen wird mehr und mehr eine Frage von Sicherheit und Unabhängigkeit und damit eine nationale Aufgabe“, stellte Olaf Lies, niedersächsischer Wirtschaftsminister und Mitgastgeber, auf der Veranstaltung voran: „Wir übernehmen hier Verantwortung für das ganze Land und beweisen ein ums andere Mal, dass wir in der Lage sind, die notwendige Infrastruktur schnell zu planen und zu genehmigen und pünktlich zu liefern. Das können wir finanziell allerdings als Länder nicht dauerhaft alleine stemmen. Hier brauchen wir also zusammen mit dem Bund Lösungen. Das wir in der Lage sind, sie gemeinsam zu finden, haben wir in Wilhelmshaven, in Stade und zuletzt auch in Cuxhaven gezeigt.“

Dass die Energiewende nur mit funktionierenden Häfen gelingen kann, darin waren sich auch in der Podiumsdiskussion die politischen Spitzenvertreterinnen und -vertreter der fünf Küstenländer einig. Hintergrund: Alternative, klimafreundliche Energieträger müssen in erheblichem Maße importiert werden, um die deutsche Industrie zu versorgen. Deshalb müssten für den Ausbau der Flüssiggasimportkapazitäten und der Offshore-Windenergie die Hafenanlagen ertüchtigt und Flächen bereitgestellt werden. Nicht zuletzt auch aus dem Grund, dass von einer gut umgesetzten Energiewende alle deutschen Bundesländer und die dort ansässigen Unternehmen nachhaltig profitieren, müsse daher auch eine solide, gemeinsame Finanzierung auch im Interesse des Bundes liegen, war man sich am Ende der Veranstaltung einig.

Quelle: German Ports

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