Hapag-Lloyd kommt im Geschäftsjahr 2025 laut vorläufigen Zahlen auf einen Konzernumsatz von 18,6 Milliarden Euro. Im Jahr zuvor waren es 19,1 Milliarden Euro. Das EBITDA ging auf 3,2 Milliarden Euro zurück (2024: 4,6 Milliarden Euro). Das EBIT fiel auf 1 Milliarde Euro (2024: 2,6 Milliarden Euro). Nach Angaben des Unternehmens liegt das Ergebnis damit am oberen Ende der Prognose. Es bleibt zugleich – wie erwartet – unter dem Vorjahresniveau.
Die Transportmenge stieg um 8 Prozent auf 13,5 Millionen TEU. Die durchschnittliche Frachtrate lag 8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Sie betrug 1.376 Dollar je TEU. Bei einem durchschnittlichen Dollar-Euro-Kurs von 1,13 entspricht das rechnerisch rund 1.218 Euro je TEU.
Kosten und Ausblick
Das Jahresergebnis wurde durch höhere operative Kosten belastet. Gründe waren die weiterhin notwendigen Umleitungen um das Kap der Guten Hoffnung sowie Anlaufkosten für das neue Gemini-Netzwerk.
Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf erste Kosteneinsparungen aus Gemini im zweiten Halbjahr 2025. Diese sollen 2026 vollständig wirksam werden. Im vierten Quartal kamen zudem einmalige, nicht liquiditätswirksame Effekte hinzu, die sich positiv auswirkten.
Den Geschäftsbericht, die testierten Zahlen für 2025 und den Ausblick auf das laufende Jahr will Hapag-Lloyd am 26. März 2026 veröffentlichen.

*In der Tabelle können aus rechentechnischen Gründen in Einzelfällen Rundungsdifferenzen auftreten.
Quelle und Tabelle: Hapag-Lloyd











