Die Containerterminals von Eurokai, dem in Hamburg ansässigen Anteilseigner der Containerterminalbetreiber Eurogate und Contship Italia, haben in den ersten sechs Monaten 2026 insgesamt 7,41 Millionen TEU umgeschlagen. Das entspricht einem Plus von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 6,84 Millionen TEU.
Die deutschen Eurogate-Standorte in Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven steigerten ihren Umschlag zusammen um 9,6 Prozent auf 4,6 Millionen TEU. Den größten Zuwachs erzielte der JadeWeserPort in Wilhelmshaven: Dort wurden 898.211 TEU umgeschlagen – 35,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Entwicklung war bereits Mitte August mit der Halbjahresbilanz der Niedersächsischen Häfen bekannt geworden.
In Bremerhaven nahm der Containerumschlag um 5,4 Prozent auf knapp 2,6 Millionen TEU zu. Für Hamburg weist Eurokai ein Plus von 3,6 Prozent auf knapp 1,2 Millionen TEU aus. Damit schnitt das Eurogate-Terminal dort deutlich besser ab als die HHLA. Sie hatte im August für den Hamburger Hafen einen Rückgang um 7,3 Prozent auf 2,8 Millionen TEU gemeldet.
Zuwächse auch an den internationalen Standorten
Auch im Vergleich mit den übrigen Standorten des Eurokai-Verbunds fällt das Ergebnis der deutschen Terminals positiv aus. Die italienischen Anlagen von Contship Italia steigerten ihren Umschlag um 4,4 Prozent auf knapp 900.000 TEU.
Zusammen kamen die Terminals in Tanger, Damietta und Limassol auf knapp 1,9 Millionen TEU. Das entspricht einem Wachstum von 7,2 Prozent. Auf den Standort Tanger in Marokko entfielen knapp 1,6 Millionen TEU, 3,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Quelle: Eurokai











