Ein Containerschiff der Superlative hat erstmals den Hamburger Hafen angelaufen. Die „Notre Dame“ der französischen Reederei CMA CGM verfügt über eine Kapazität von bis zu 24.212 Standardcontainern (TEU), ist 400 Meter lang, 62 Meter breit und 75 Meter hoch. Am Montagmorgen machte das Schiff am Eurogate-Containerterminal in Waltershof fest. Gebaut wurde der Frachter in China, die Taufe fand im nordfranzösischen Le Havre statt. Derzeit ist die „Notre Dame“ das größte Schiff, das unter französischer Flagge fährt.
Eine Besonderheit des Boxcarriers sind seine emissionsreduzierenden, technischen Ausstattungsmerkmale: So verfügt die „Notre Dame“ über ein aerodynamisches Windschutzsystem zur Senkung des Energieverbrauchs sowie einen LNG-Tank mit 18.600 Kubikmetern Fassungsvermögen. Als Treibstoff kommen Flüssigerdgas, Marinediesel sowie flüssiges Biomethan infrage. Intelligente Energiemanagementsysteme optimieren zudem unter anderem die Stromversorgung und Belüftung von Kühlcontainern, für die rund 1.600 Anschlüsse zur Verfügung stehen.
Teil einer Serie von zehn Schiffen
Das Schiff ist das erste einer Baureihe, die CMA CGM nach französischen Wahrzeichen benennt. Insgesamt hat die Reederei zehn solcher Schiffe geordert. Die verbleibenden neun sollen schrittweise bis 2028 ausgeliefert werden.
Nach aktuellem Stand verlässt die „Notre Dame“ Hamburg am Dienstag, den 14. Juli wieder. Zukünftig ist das Schiff auf der French Asia Line (FAL) zwischen Asien und Europa unterwegs und wird Hamburg regelmäßig anlaufen. Der Umlauf umfasst rund 102 Tage. Angelaufen werden unter anderem Ningbo, Shanghai, Yantian, Singapur, Le Havre, Rotterdam, Hamburg und Tanger Med.
Quellen: dpa/mehrcontainerfuerdeutschland











