Home

Info

w

Kontakt

Mehr Container für Deutschland

Home

Info

Info

w

Kontakt

Bild: Biopin
Das Kernversprechen von Biopin: leistungsfähige Farben aus natürlichen Rohstoffen, die Nachhaltigkeit, Wohngesundheit und hohe Qualität vereinen.
Bild: Biopin
„Der JadeWeserPort liegt vor der Tür“
Veröffentlicht am 30.04.2026

Ein guter Lack muss halten – eine gute Lieferkette auch. Für Biopin gehören nachhaltige Produkte, internationale Rohstoffbeschaffung und kurze Wege zum Werk in Jever untrennbar zusammen.

„Unser Anspruch ist es, Nachhaltigkeit nicht nur im Produkt selbst umzusetzen, sondern entlang der gesamten Lieferkette mitzudenken“, sagt Tobias Gölz, geschäftsführender Gesellschafter des Naturfarbenherstellers Biopin aus Jever. „Wir setzen so weit wie möglich auf nachwachsende Rohstoffe, langlebige Produkte und regionale Wertschöpfung.“ Gleichzeitig ist ihm bewusst, „dass bestimmte Naturrohstoffe wie spezielle Pflanzenöle oder Additive nur international verfügbar sind“. Deshalb achte er bei der Auswahl der Lieferanten auf verlässliche Partnerschaften, transparente Herkunft und möglichst effiziente Transportwege.

Nicht nur die Produktentwicklung findet im eigenen Unternehmen statt, sondern auch der überwiegende Teil der Produktion: Lasuren, Wand- und Deckenfarben, Fußbodenöle, Wachse oder auch Bootslacke werden in Jever hergestellt. „So behalten wir die volle Kontrolle über unsere Rezepturen, die Qualität und unsere Nachhaltigkeitsstandards“, betont Gölz.

Der JadeWeserPort ist ein naheliegender Umschlagplatz

Die Liefer- und Prozesskette beginnt beim Einkauf natürlicher Rohstoffe: pflanzliche Öle, Harze, Wachse und mineralische Pigmente. Hinzu kommen Verpackungskomponenten wie Metall- oder Kunststoffgebinde, Etiketten, Kartonagen und Paletten von spezialisierten Lieferanten. Für Importe von Rohstoffen und Vorprodukten aus Übersee ist der JadeWeserPort dabei ein naheliegender Umschlagplatz – im wahrsten Sinne des Wortes. „Von Wilhelmshaven nach Jever sind es nur kurze Transportwege“, sagt der Biopin-Chef. „Das spart Zeit und reduziert Kosten sowie Emissionen im Inland. Gleichzeitig können wir mit lokalen Logistikpartnern zusammenarbeiten, was unserem Anspruch an regionale Wirtschaftskreisläufe entgegenkommt.“

Über Wilhelmshaven laufen vor allem Rohstoffe, die in Europa nur begrenzt vorhanden sind, darunter pflanzliche Öle und Bindemittelrohstoffe aus Asien sowie Harze und funktionale Additive aus Nord- und Südamerika. Über die direkte Anbindung an internationale Schifffahrtsrouten werden sie in Containern nach Wilhelmshaven gebracht und anschließend per Lkw ins Werk nach Jever transportiert. „Das ist im Vergleich zu vielen anderen Transportformen eine relativ energieeffiziente Möglichkeit, größere Mengen zu bewegen“, so Gölz. Allein rund 400 Tonnen pflanzliche Öle kauft Biopin im Jahr ein.

Immer häufiger nutzt das Unternehmen die integrierten Transportlösungen der Reedereien: „Für uns bedeutet das, dass wir beispielsweise Container mit Rohstoffen aus Asien vergleichsweise unkompliziert direkt beim Lieferanten bestellen können, während die Reederei den gesamten Transportweg vom Ursprungshafen bis zur Anlieferung bei uns koordiniert.“ Auch wirtschaftlich ist der Hafenstandort Wilhelmshaven für Biopin attraktiv, weil der Weitertransport nach Jever günstiger ist als von weiter entfernten Seehäfen. Gölz fasst es so zusammen: „Der JadeWeserPort verbindet für uns internationale Reichweite mit kurzen Wegen, guter Planbarkeit und regionaler Zusammenarbeit – ein Standortvorteil, der perfekt zu unserem Unternehmen passt.“

Über BIOPIN:

Die Geschichte von Biopin reicht bis 1920 zurück: In den Niederlanden betrieben die Großeltern des späteren Firmengründers Barend (Ben) Palm damals eine Manufaktur für Ölfarben und Kitte. 1982 gründete Palm das Unternehmen Biopin in Wilhelmshaven, 1997 folgte der Umzug nach Jever. Dort werden bis heute Bindemittel, Farben, Öle und Lacke auf Basis pflanzlicher Rohstoffe entwickelt und produziert. Mit seiner Sortimentsvielfalt und Produktionsmenge zählt Biopin nach eigenen Angaben zu den größten Naturfarbenherstellern Europas. Im Jahr 2022 sorgte die Meffert AG Farbenwerke aus Bad Kreuznach mit ihrem Einstieg als Mehrheitsgesellschafter für eine strategische Stärkung. Der geschäftsführende Gesellschafter Tobias Gölz hat die Marke technologisch weiterentwickelt und stärker im professionellen Markt positioniert. Das Kernversprechen: leistungsfähige Farben aus natürlichen Rohstoffen, die Nachhaltigkeit, Wohngesundheit und hohe Qualität vereinen.

Der Beitrag ist im TIEFGANG#23, dem Kundenmagazin des JadeWeserPort, erschienen und kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Diesen Beitrag teilen

Schiffspositionen

Verfolgen Sie die „dicken Pötte“ live auf unserer interaktiven Karte.

Unsere neuesten Artikel

Weitere Artikel aus dieser Rubrik