Im Emder Hafen schreiten die Modernisierungen voran. So sollen laut dem Betreiber Niedersachsen Ports (NPorts) in diesem Jahr 49,5 Millionen Euro in die Infrastruktur, Energieversorgung und in neue Nutzungsperspektiven investiert werden. Weitere 30,9 Millionen Euro sind für Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten eingeplant. „Wir treiben in Emden große Infrastrukturprojekte voran und stellen gleichzeitig die Weichen für die nächsten Entwicklungsschritte“, kommentiert Holger Banik, Geschäftsführer bei Niedersachsen Ports.
Konkret geht es um mehrere Projekte, darunter die „Große Seeschleuse“. Sie soll bis 2033 umfassend modernisiert werden. Allein in diesem Jahr sind dafür 17,5 Millionen Euro vorgesehen. Die Gesamtkosten liegen bei mindestens 100 Millionen Euro, wovon bislang Aufträge im Umfang von rund 45 Millionen Euro vergeben worden sind. Ab Frühjahr 2027 können einzelne Bauphasen erstmals Auswirkungen auf den laufenden Hafenbetrieb haben.
Arbeiten an Außen-Ems gehen weiter
Auch an der Außen-Ems gehen die Arbeiten weiter. Hier läuft der Bau eines neuen Großschiff-Liegeplatzes. Hier sind die landseitigen Kampfmittelsondierungen abgeschlossen, während die wasserseitigen Untersuchungen und Rückbauarbeiten laufen. Im kommenden Jahr soll das Projekt abgeschlossen sein. Das Projekt gehört ebenso wie weitere zum Masterplan Ems, der eine steuerbare Tide vorsieht, um die ökologischen Bedingungen des Flusses zu verbessern. In diesem Rahmen werden der Ems-Kai mit der Westmole erneuert und am Wybelsumer Polder entsteht eine neue Kaianlage.
Neben klassischen Bauprojekten investiert NPorts gezielt in die Energieinfrastruktur des Hafens. So sollen eine Mittelspannungsstation an der Middelmantje und eine Kombination aus Photovoltaikanlage und Batteriespeicher an der Borssumer Schleuse entstehen.
Quelle: NPorts











