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Foto: Diana Jazik/JadeWeserPort
Freuten sich über eine erfolgreiche Hafen-Trifft-Festland-Veranstaltung in Duisburg (v. l. n. r.): Hendrik Klar (Roland Umschlag), Tim Hurka (HGK), Oliver Bergk (Eurogate), Sebastian Kolb (TFG Transfracht), Michael Möhlmann (JadeWeserPort Marketing), Philipp Brandstrup (Nordfrost), Steffen Ohlsen (Hapag-Lloyd)
Foto: Diana Jazik/JadeWeserPort
JadeWeserPort: Hafen‑Trifft‑Festland‑Auftakt in Duisburg erzielt Teilnehmerrekord
Veröffentlicht am 03.02.2026

Die erste „Hafen trifft Festland“-Veranstaltung des Jahres in Duisburg hat einen neuen Teilnehmerrekord erreicht. Rund 120 Gäste aus der Rhein‑Ruhr‑Region folgten der Einladung des JadeWeserPort, um sich über die Vorteile des einzigen Tiefwasserhafens in Deutschland zu informieren.

Ein Fokus lag auf den Entwicklungen rund um den neu gestarteten Indian Ocean Service (IOS), der Wilhelmshaven seit Kurzem anläuft. Oliver Bergk von Eurogate machte deutlich, dass der Einstieg von Hapag‑Lloyd ein wichtiger Schritt gewesen sei und der neue Dienst die Hinterlandmengen stärke. Die Abläufe funktionierten dabei reibungslos.

Auch Steffen Ohlsen von Hapag-Lloyd, hob die Bedeutung des IOS hervor. Der Dienst sei stark importlastig und eröffne neue Möglichkeiten in der Hinterlandanbindung. Zudem betonte er: „Der Eurogate Group Container Terminal Wilhelmshaven ist ein fantastischer Partner.“ Besonders wichtig sei außerdem der hohe Anteil an OOG‑Ladung* im Middle‑East‑Dienst.

Bei der Abwicklung dieser OOG‑Ladung unterstützt zum Beispiel Nordfrost. Geschäftsführer Philipp Brandstrup erklärte dazu, das Dienstleistungsportfolio reiche bis zur Projektverladung und das Unternehmen verpacke und verlade grundsätzlich alles, was groß und schwer sei. Dank besonderer Genehmigungen könnten Transporte auch ohne Begleitfahrzeuge erfolgen – ein Vorteil, wenn kurzfristige Lösungen gefragt seien.

Hendrik Klar, Geschäftsführer bei Roland Umschlag, verwies auf die Standortvorteile. Wilhelmshaven werde gezielt gestärkt, da dort stets sehr gute Erfahrungen gemacht worden seien, insbesondere mit Eurogate. Zudem seien die Kosten am Standort deutlich geringer.

Aus Sicht der Schiene erläuterte Sebastian Kolb von TFG Transfracht, dass mit dem Direktzug nach Dortmund und der Anbindung über Maschen ein starkes Hinterlandnetz mit 25 Terminals zur Verfügung stehe. Wöchentlich verkehrten vier Direktzüge nach Dortmund und weiter nach Duisburg.

Tim Hurka, Geschäftsführer der HGK Logistics and Intermodal GmbH, ordnete Wilhelmshaven strategisch ein. Einige Seehäfen performten aktuell nicht optimal – in Wilhelmshaven sei dies jedoch anders. Künftig werde der Standort noch stärker in den Fokus rücken. Mit Blick auf die Schiene sei Wilhelmshaven „hinsichtlich der Produktivität der bestmögliche Hafen“.

*OOG steht für „Out of Gauge“. OOG-Ladung bezeichnet Fracht, die aufgrund ihrer Übergröße (Länge, Breite oder Höhe) nicht in einen Standard-ISO-Container passt. Diese übergroßen oder sperrigen Güter, wie Maschinen oder Bauteile, werden auf Spezialcontainern (Flat Racks/Open Top) verschifft.

Quelle: JadeWeserPort

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