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Foto: JadeWeserPort
Foto: JadeWeserPort
Containerumschlag: Der Höhenflug des JadeWeserPort geht weiter
Veröffentlicht am 20.08.2026

Der JadeWeserPortverzeichnet beim Containerumschlag weiter steigende Umschlagszahlen. Dabei profitiert der Tiefwasserhafen vor allem vom Hub-Status der Gemini Cooperation von Hapag-Lloyd und Maersk.

Nach Angaben von Seaports of Niedersachsen wurden im 1. Halbjahr 2026 in Wilhelmshaven mehr als 898.000 Standardcontainer (TEU) umgeschlagen. Das entspricht einem Zuwachs von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Neben den Containern trieben vor allem Stückgüter die Entwicklung des Hafens voran, sodass der Gesamtumschlag rund 20,6 Millionen Tonnen erreichte. Im ersten Halbjahr 2025 waren es 18 Millionen Tonnen. Damit stieg das Volumen um rund 14 Prozent.

Insgesamt legten die niedersächsischen Seehäfen um sieben Prozent auf 31,1 Millionen Tonnen zu. Im ersten Halbjahr 2026 wurden mehr als zwölf Millionen Tonnen Stückgüter umgeschlagen. Dazu zählen neben Containern auch Windenergiekomponenten, Eisen, Stahl, Forstprodukte und rollende Ladung. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet das einen Anstieg von 25 Prozent.

Der Umschlag von Massengütern lag bei rund 19,1 Millionen Tonnen. Im Vorjahreszeitraum waren es 19,5 Millionen Tonnen. Das Ergebnis sank damit um knapp zwei Prozent. In den drei niedersächsischen Automobil-Umschlagshäfen wurden insgesamt 842.411 Neufahrzeuge umgeschlagen. Das Volumen bewegt sich damit auf dem Niveau des Vorjahres.

„Insgesamt können wir zur Jahresmitte ein positives Fazit zur Entwicklung des Ladungsaufkommens in den niedersächsischen Seehäfen ziehen“, sagt Inke Onnen-Lübben, Geschäftsführerin der Seaports of Niedersachsen. „Dies sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Märkte weiterhin unter Druck sind. Während die Umschlagsvolumen von Containern, Komponenten im Bereich der Erneuerbaren Energien und auch bestimmten Massengütern deutlich gewachsen sind, wirken sich bei anderen Gütergruppen Zollbeschränkungen, Veränderungen von Warenströmen aufgrund hoher Energiekosten sowie eine überbordende Regulatorik aus. Nicht zuletzt beeinflusst weiterhin auch die geopolitische Lage die weltweiten Märkte.“

Quelle: Seaports of Niedersachsen

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