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Nordfrost: JadeWeserPort wird Logistikdrehscheibe für Lebensmittel
Veröffentlicht am 03.03.2017

Der Tiefkühllogistiker Nordfrost erweitert sein Seehafen-Terminal im JadeWeserPort um ein Tiefkühlhaus. In dem 25 Millionen Euro teuren Neubau, der im Januar 2018 in Betrieb genommen werden soll, sind ein großer Weißbereich für die Fleischbearbeitung mit Verpackungslinien für Frischfleisch sowie Kapazitäten für die Schockfrostung vorgesehen. Dort soll künftig frisches Fleisch verarbeitet, gefrostet und über die Liniendienste am JadeWeserPort unter anderem nach Asien exportiert werden.

Das Seehafen-Terminal von Nordfrost ist derzeit auf Frischfrucht ausgerichtet und hält darüber hinaus Kapazitäten für General Cargo vor. Das neue Tiefkühlhaus wird mit 35.000 Palettenstellplätzen annähernd so groß sein wie das unternehmenseigene Kühlhaus in Schortens, welches stets hervorragend ausgelastet sei. Bundesweit unterhält Nordfrost eigenen Angaben zufolge 35 Kühlhäuser.

„Wir werden den JadeWeserPort zu einer Logistikdrehscheibe für Lebensmittel entwickeln“, sagte Firmenchef und Nordfrost-Gründer Horst Bartels nach dem Spatenstich am 2. März 2017. Das neue Tiefkühlhaus steigere die Attraktivität des Hafenstandorts und gebe auch für die Frischelogistik deutliche Impulse. Potential im plusgradigen Temperaturbereich biete zudem die neue europäische Allianz zwischen Nordfrost und Stef, einem Anbieter für Frischelogistik aus Frankreich. Um das Angebot im plusgradigen Bereich am Standort Wilhelmshaven bedarfsgerecht zu erweitern, soll das Seehafen-Terminal kurzfristig um ein 10.000 Quadratmeter großes Cargo-Terminal erweitert und die bisherige Cargo-Halle dann in ein Frische-Terminal umgewandelt werden.

Vergrößerung der Lagerkapazitäten wichtiger Impuls für den Containerumschlag

In seiner Ansprache an die rund 300 Gäste lobte Horst Bartels die „bilderbuchmäßige“ Hinterlandanbindung des JadeWeserPorts. „Auch die seeseitigen Verkehre werden sich nach und nach entwickeln, jetzt, wo sich immer mehr Reedereien für den Hafen committen und ein Ruck durch den JadeWeserPort geht“, sagte Bartels. „Wir versprechen uns von der Vergrößerung der Lagerkapazitäten einen wichtigen Impuls für den Containerumschlag“, fügte Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner mit Blick auf das neue Tiefkühlhaus an.

Erster Spatenstich für das neue Tiefkühlhaus von Nordfrost im JadeWeserPort (v. l.):  Firmenchef und Nordfrost-Gründer Horst Bartels mit Stefan Kalvelage (Fa. Ludwig Freytag, Oldenburg), Andreas Wagner (Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven), Dr. Falk Bartels (Geschäftsführung Nordfrost), Mario Albers (Niederlassungsleiter Nordfrost-Seehafen-Terminal), Andreas Bullwinkel (Geschäftsführer Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing) und Britta Heine (Geschäftsführung Nordfrost).

Erster Spatenstich für das neue Tiefkühlhaus von Nordfrost im JadeWeserPort (v. l.):
Firmenchef und Nordfrost-Gründer Horst Bartels mit Stefan Kalvelage (Fa. Ludwig Freytag, Oldenburg), Andreas Wagner (Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven), Dr. Falk Bartels (Geschäftsführung Nordfrost), Mario Albers (Niederlassungsleiter Nordfrost-Seehafen-Terminal), Andreas Bullwinkel (Geschäftsführer Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing) und Britta Heine (Geschäftsführung Nordfrost).

Die Einladung zum Spatenstich für das neue Nordfrost-Kühlhaus stieß nicht nur bei den Kunden aus der im- und exportorientierten Lebensmittelindustrie und dem Einzelhandel auf große Resonanz. Gekommen waren auch Vertreter aller acht Reedereien, die künftig den JadeWeserPort anlaufen – für Horst Bartels ein klarer Beleg dafür, dass die Attraktivität des Hafenstandorts Wilhelmshaven zunehmend erkannt wird.

 

Quelle und Fotos: Nordfrost

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