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Foto: Uniper SE
Die Floating Storage and Regasification Unit „Höegh Esperanza“ ist bereits seit Ende 2022 in Wilhelmshaven stationiert.
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Erlaubnis für zweiten FSRU-Anleger in Wilhelmshaven erteilt
Veröffentlicht am 31.10.2023

Der in Wilhelmshaven geplante zweite schwimmende LNG-Importterminal darf vorzeitig gebaut werden. Dafür hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) jetzt die Genehmigung erteilt. Die Betriebsdauer der FSRU ist für maximal 5 Jahre vorgesehen.

Antragstellerin des Vorhabens „LNG-Terminal Wilhelmshaven Voslapper Groden Nord 2 – Errichtung und Betrieb einer stationären, schwimmenden Anlage zur Einfuhr, Entladung, Lagerung und Wiederverdampfung verflüssigten Erdgases in der Jade vor Wilhelmshaven“ ist die FSRU Wilhelmshaven GmbH. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Deutsche Grüngas und Energieversorgung GmbH, diese wiederum eine Tochtergesellschaft von Tree Energy Solutions (TES) mit Sitz in Amsterdam.

An der Jade, wo bereits die Floating Storage and Regasification Unit „Höegh Esperanza“ stationiert ist, kann nun mit der Errichtung der Dalben sowie der Installation der Dalbenköpfe, Brücken und Plattform des Anlegers begonnen werden, an dem künftig die FSRU „Excelsior“ festmachen und Gas ins deutsche Netz einspeisen soll. Nach früheren Angaben des Betreibers soll das Terminalschiff im vierten Quartal des laufenden Jahres in Wilhelmshaven eintreffen (thb.info 22. Mai 2023).

Das zur Planfeststellung beantragte Vorhaben besteht konkret aus drei wesentlichen Maßnahmen:

  • Maßnahme 1: Neuerrichtung und Betrieb des Schiffsanlegers LNG Voslapper Groden Nord 2 für die FSRU und ein LNG-Tankschiff. Der Anleger soll aus 10 Dalben bestehen (4 Anlegedalben und 6 Vertäudalben einschließlich Verbindungsbrücken zwischen den Dalben sowie allen notwendigen Nebeneinrichtungen zum sicheren Betrieb der Anlage).
  • Maßnahme 2: Neuerrichtung und Betrieb der Liegewanne Voslapper Groden Nord 2, einschließlich Zufahrtsbereich inklusive Wendebecken zwischen dem neu errichteten Schiffsanleger LNG Voslapper Groden Nord 2 und dem Fahrwasser, mit einer Gesamtfläche der Liegewanne und des Zufahrtsbereiches einschließlich Wendebecken von ca. 770.000 Quadratmeter. Ausbaggerung der Liegewanne auf eine Solltiefe von -17 Meter über Normalhöhennull und des Zufahrtsbereichs auf eine Solltiefe von -17 Meter über Normalhöhennull.
  • Maßnahme 3: Für die Herstellung der Liegewanne und des Zufahrtsbereichs inklusive Wendebecken wird mit einer Baggermenge (Initialbaggerung) von rund 1,2 Millionen Kubikmeter gerechnet, die auf die Klappstelle 01 der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung ca. 13 Kilometer nördlich der Insel Wangerooge eingebracht werden soll. Weiter beabsichtigt die Trägerin des Vorhabens, Baggergut aus der anschließenden Unterhaltung des Terminals nach dessen Inbetriebnahme bis 2025 im Rahmen des morphologischen Nachlaufs mit einer Jahresmenge von bis zu 50.000 Kubikmeter auf die vorgenannte Klappstelle einzubringen.

Quelle: NLWKN

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