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Foto: Nordfrost/Björn Lübbe
Foto: Nordfrost/Björn Lübbe
Nordfrost nimmt Bahnanlage am JadeWeserPort in Betrieb
Veröffentlicht am 15.06.2021

Nordfrost hat am JadeWeserPort in Wilhelmshaven eine zwei Kilometer lange Bahnanlage in Betrieb genommen. Nach Angaben des Logistikdienstleisters verbindet sie das Seehafen-Terminal des Unternehmens mit dem öffentlichen Bahnnetz. Für jegliche Art von Gütern werde Nordfrost darüber künftig kombinierte Verkehre für Kunden gestalten. Dies steigere nochmals die Attraktivität des Containerhafen Wilhelmshaven, der nach Ansicht Nordfrosts „Potenziale und beste Bedingungen für die schnelle Abwicklung von Containerverkehren“ bietet.

Als erstes wurde ein zug mit knapp 200 Neuwagen des Herstellers Audi entladen. „Hier im Hafen finden wir beste Bedingungen für die Anforderungen unserer Automobillogistik vor“, sagte Markus Gumbiller, zuständig für die Outbound-Steuerung bei Audi. Der Automobilhersteller hatte für die Abwicklung den Logistikdienstleister Cat Car Terminal beauftragt.

Die Tochter der französischen Cat-Groupe aus Osnabrück ist zugleich der direkte Auftraggeber für Nordfrost. „Diese erste Zugankunft ist der Auftakt für viele weitere Bahnverkehre am Seehafen-Terminal“, sagte Britta Bartels, geschäftsführende Gesellschafterin von Nordfrost. Das Familienunternehmen weist darauf hin, dass das unternehmenseigene Gleis sämtlichen Verladern zur Verfügung steht, inklusive Freilagerfläche. Bartels hofft, dass das Potenzial des Tiefwasserhafens jetzt zunehmend von Reedern und Verladern erkannt wird.

Neben der technischen Ausstattung für rollende Ladung, stehen auch spezialisierte Containerstapler, sogenannte Reachstacker, zum Verladen von Containern auf oder vom Zug zur Verfügung. Darüber hinaus bietet Nordfrost im Seehafen-Terminal nach eigenen Angaben weitere Dienstleistungen an, wie beispielsweise die Vorbehandlung von Holz für den Export nach Übersee.

Ein Gleis verläuft direkt durch die neue Schwerguthalle. Per Bahn ankommende Komponenten können in der 8.000 Quadratmeter großen Halle per Deckenkran entladen werden. Alle drei Hallenschiffe verfügen über Kräne mit einer Tragkraft von bis zu 120 Tonnen, sodass Teile hier zu größeren Einheiten montiert und auf einen Seetransport vorbereitet werden können.

Container, die per Bahn das Terminal erreichen, können in einem Depot des Unternehmens zwischengelagert und aufbereitet werden. Mit dem Containershuttle des Logistikers werden die Boxen dann im Umschlagterminal für die Schiffsverladung angeliefert.

„Der Containerhafen Wilhelmshaven ist im Interesse der im- und exportierenden Wirtschaft viel stärker in die Überseeverkehre einzubinden“, fordert Britta Bartels. „Hier gibt es noch Entwicklungsmöglichkeiten und eine schnelle Abwicklung von Überseeverkehren. Aktuell erleben wir zahlreiche ungeplante Schiffsankünfte am deutschen Container-Tiefwasserhafen und unterstützen die betroffenen Verlader mit überzeugenden Lösungen für die Entladung bzw. Zustellung von Containern. Wir sind zuversichtlich, dass das Potenzial des Hafens jetzt zunehmend von Reedern und Verladern erkannt wird.“

Bildunterschift:
Vor dem entladenen Autozug am Nordfrost Seehafen-Terminal: v.l.n.r. Markus Gumbiller (Outbound-Steuerung Audi AG), Heiko Urban (Leiter Immobilien- und Planungsmanagement Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing GmbH & Co. KG), Britta Bartels (Nordfrost-Geschäftsführung), Timo Völz (Leiter Logistik CAT Car Terminal GmbH), Marcel Lindermann (Leiter Verwaltung CAT Car Terminal GmbH), Andreas Bullwinkel (Geschäftsführer Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing GmbH & Co. KG), Philipp Brandstrup (Niederlassungsleiter Nordfrost Seehafen-Terminal), Marc Hauswald (Nordfrost), Holger Banik, (Geschäftsführer JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG sowie Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG), Sebastian Hajen (NORDFROST Seehafen-Terminal), Erwin Schumann (Qualitätsmanagement Audi AG)

Quelle: Nordfrost
Foto: Nordfrost/Björn Lübbe

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